00:00:05:
00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zu Episode onehundertdreißig von Atelier Talk, dem Podcast mit Gesprächen über Kunst.
00:00:17: Und vor allem über den Weg dahin zu dieser Kunst!
00:00:20: Mit Blicken direkt in die Ateliers zum Anregen, zum Mut machen – ja vielleicht auch manchmal zum Neugierde befriedigen?
00:00:28: Ein Podcast mit interessanten Menschen und den verschiedensten Themen rund um das Kunst machen, das Kunst zeigen und natürlich auch das Kunst
00:00:36: verkaufen.
00:00:37: Und mit mir.
00:00:38: mein Name ist Stephanie Hülmann.
00:00:39: ich bin Künstlerin und mit diesem Podcast nehme ich dich mit zu meinen Gesprächen und gleichzeitig auch auf meinem eigenen Weg in der Kunstwelt!
00:00:52: Heute ist bei mir jemand zu Gast, der gleich mehrere Welten miteinander verbindet.
00:00:57: Bei mir war Dirk Leer aus Berlin.
00:00:59: Er ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Kunst- und Urheberrecht, er ist selbst auch Kunstsammler und Autor – er hat diverse Bücher rund um den Kunstmarkt geschrieben!
00:01:09: Und er hat einen eigenen Kunstpodcast, den Kunstradar.
00:01:14: und damit ist er erst der zweite Kunstpodcaskollege, den ich hier im Atelier Talk Podcast begrüßen darf.
00:01:20: Der erste war der bekannte Galerist Johann König und heute kommt also Verstärkung aus einer ganz anderen Ecke des Kunstbetriebs.
00:01:28: Dirk Lehr bewegt sich seit Jahren zwischen den verschiedenen Bereichen des Kunstmarkts.
00:01:33: Er hat zu tun mit Galerien, Sammeln und Juristischen Fragestellungen – also mit Künstlern selbst!
00:01:42: Und genau diese Mischung macht unser Gespräch so interessant.
00:01:46: Eigentlich wollten wir über Verträge sprechen.
00:01:49: Das war das Thema, zu dem wir uns getroffen hatten.
00:01:54: Aber wie oft beim Atelier Talk Podcast bleibt es nicht.
00:01:58: Wir gehen tiefer und landen bei Urheberrechten, bei Selbstvermarktung.
00:02:03: Und wir steigen tiefer ein in den Kunstmarkt und am Ende landen wir bei solchen Fragen wie was Professionalität eigentlich mit Selbstwert zu tun hat?
00:02:14: Ich bin sicher diese Episode hält für die meisten von euch etwas zum Mitnehmen bereit Vielleicht ja sogar den einen oder anderen Aha-Moment.
00:02:22: und keine Sorge, es wird deutlich unterhaltsamer als das Wort Vertragsrecht vielleicht zunächst vermuten lässt.
00:02:31: Dirk und mich zusammengebracht hat übrigens Manuel Koch vom Salon Schinkelplatz.
00:02:35: Wer ihn noch nicht kennt, am Ende der Episode gibt es noch eine kurze Info dazu.
00:02:40: Und apropos Ende der Episode mit allen die diesen Podcast über Apple-Podcast hören muss ich heute mal gegen Ende ein ernstes Wörtchen reden.
00:02:49: Aber keine Angst!
00:02:50: Es wird nicht wehtun.
00:02:51: also unbedingt bis zum Schluss dabei bleiben.
00:02:54: Jetzt wünsche ich euch erst einmal ganz viel Freude beim Gespräch mit Dirk Leher.
00:02:59: Eingestiegen Bin ich mit der Frage, was denn bei ihm, der seit vielen Jahren ein Jurist aber eben auch Kunstsammler ist?
00:03:08: Was zuerst da war das Interesse an der Kunst oder an Recht und Gesetz.
00:03:16: Am Anfang stand die Kunst also ich sammel ja seit ich achtzehnt bin Kunst.
00:03:21: Also kurz um meine ersten Kunstkauf habe ich mit achtzehn Jahren getätigt.
00:03:25: Ich war damals noch auf der Schule.
00:03:27: ob ich Sammler bin, Sammlers sein, Wertesammler bezeichne konnte ich damals nicht sagen, kam dann erst im Laufe der Zeit.
00:03:36: Dass man irgendwie gedacht hat du bist Sammler oder man als Sammeler wahrgenommen worden ist?
00:03:41: Ich habe mich schon für Kunst interessiert.
00:03:45: Es hat mich einfach irgendwie angefixst.
00:03:46: also der eine interessiert sich fürs Gitarrenspiel und der andere dafür und mich hatte eben Kunst interessierter.
00:03:52: Also war die Kunst zuerst da und ich habe es sehr früh dann auch schon Kunst gekauft, weil ich eben Kunst zuhause bei mir haben wollte.
00:04:02: Und kannst du sagen wo das herkam dieses Interesse?
00:04:06: Kommst du aus einem Haushalt oder aus einer Familie die Kunstaffin war oder hattest du Freunde gemalt oder so irgendwie sowas?
00:04:14: Überhaupt nicht.
00:04:15: Ich stand da allein auf weiter Flur muss ich sagen mein Elternhaus ist überhaupt nicht kunstgeprägt Und mein Umfeld in der Schule damals war es das auch nicht.
00:04:27: Also das Interesse kam, also das kam durch den Kunstunterricht natürlich durch die Kunstbücher und weil man wusste eben dass es Kunst gibt.
00:04:37: und jetzt werden vielleicht einige schmunzelt.
00:04:39: Man muss sagen, das waren aus dem Jahr eightenachtzig.
00:04:41: Ich war noch... also die Kunstinteresse kam vorher schon, achtendachtzig habe ich dann das erste Bild gekauft.
00:04:50: Ich bin es ja häufiger gefragt, warum im Laufe des Lebens... ich weiß, bin mir gar nicht sicher, ob n.a.
00:04:55: schon ein Faxgerät existierte.
00:04:57: also nur mal um den zeitlichen Kontext auch einzuordnen.
00:05:01: und wenn man beim Zahnarzt war dann habe ich mir die Zeitschrift ART gekrallt Und das war so das einzige Medium was einem damals irgendwie kunst auch zugänglich gemacht hat.
00:05:14: Also kurz vor, das war damals noch Das Medium kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen der mit Informationen und Bildern versorgt.
00:05:21: Und das war, es hat mich irgendwie interessiert.
00:05:25: Es hat mich magisch angezogen.
00:05:26: also ich kann nicht sagen dass da so ein Auslöser war.
00:05:32: Und kannst du denn vielleicht beschreiben erinnerst du dich noch daran was Was an diesem Bild war, dass du es unbedingt gerne besitzen wolltest.
00:05:42: Dass du es gern nach Hause tragen wolltest?
00:05:44: War das das Bild selbst?
00:05:46: oder war's der Mahler oder die Mahlerin oder so was?
00:05:49: Was war das, das dich dazu gebracht hat dieses Bild zu kaufen damals?
00:05:53: Naja, zum einen war es der Künstler also das war Salvatore Dali.
00:05:59: Der hat damals noch gelebt Und es war für mich seinerzeit das Wichtig, weil ich eben das Gefühl hatte da ist noch jemand da der schafft noch und man ist noch Teil des Schaffens.
00:06:11: Wenn man dann was kauft wobei Dali damals schon als sehr kitschig und kommerziell galt.
00:06:16: Das war mir aber gleich gültig, weil Ich den Künstler eigentlich toll fand und ins Surrealismus und das was mich damals so interessiert hat neben der Pop Art.
00:06:30: Es war erschwindelig für mich damals und ich habe einfach gesehen, dass es ein Riesenunterschied ist zwischen einem Poster was sonst in den Jugendzimmern oder sonst in Häusern rumhängt.
00:06:42: Wenn man die Grafik gegen das Licht hält und wie die Druckfarbe auf dem Papier sitzt also ein eklatanter Unterschied zwischen Reproduktionen und Original.
00:06:53: Und das fand ich einfach irgendwie, also dass da Farbe drauf war auf dem Papier und eben der Unterschied von Original zu Reproduktion.
00:07:02: Das war für mich so ein Moment auch wo ich dachte genau das ist eben auch Kunst was auch nur Kunst vermitteln kann.
00:07:10: Also diese Technik die Arbeit des Originales, die Farbe, das Material und die Ästhetik, die damit einhergeht natürlich.
00:07:21: aus verschiedenen Faktoren, wo ich sagte also das ist doch jetzt das Kunstwerk und ich wollte unbedingt mal einsteigen.
00:07:28: Ja spannend!
00:07:30: So dann bist du irgendwann Jurist geworden und hast dich aber auch bei deinen Schwerpunkten wenn ich das richtig recherchiert habe auf Urheberrecht oder auf Kunstrecht gestürzt?
00:07:42: Kam das mit der Zeit so oder war das schon wirklich ein geplanter Weg?
00:07:47: Also das war dann geplant.
00:07:49: Ich habe dann Jura studiert und Katharina Riad gemacht, ich wusste, ich möchte selbstständig werden und da brot sich die Tätigkeit als Anwalt an.
00:08:01: Und für mich war von vornherein klar, wenn ich das mache, Urheberrecht – ich hatte noch Markenrecht und Wettbewerbsrecht, also man nennt es gewerbliche Rechtsschutz- und Urheberecht-, aber für mich ist ganz klar, dass auf jeden Fall auch die Kunst dabei ist.
00:08:17: Ich war bei einem Kontext schon, ich habe ja als Schülernstudent für eine Galerie gejobbt und habe dadurch auch andere Kunstzentren kennengelernt.
00:08:24: Galerien und Künstler und Ateliers und alles also diesen ganzen Kontext Und ich war aber auch schon in meinem kreativen Bereich verankert Also Leute die mit Musik zu tun hatten Indie Record Labels hatten und das war für mich irgendwie Mein Heimathafen auch.
00:08:41: Und für mich war ganz klar, das war die logische Konsequenz dann dass ich dann auch Urheberrecht machen werde.
00:08:48: Hast du denn dann auch manchmal selber zu Stift oder Pinsel gegriffen und war es selber auf dem Papier oder der Leinwand kreativ?
00:08:54: Das wollte ich, also Gottes Willen.
00:08:57: Also das werde ich auch immer gefragt aber es kann man niemandem antun.
00:09:02: Ich bin wirklich schrecklich unkreativ was die Ausführung angeht nicht so sehr was vielleicht die geistige Kreativität angeht oder Humor satiere wie auch immer als ich glaube da kann sich ganz gute Bilder zeichnen rhetorisch Aber ich denke nicht dass ich ein guter bildender künstler wäre.
00:09:21: Ja, ich denke ja manchmal dass die Sammler eigentlich selber auch Künstler sind aber sich nicht so ganz trauen.
00:09:27: Aber das ist so meine privat persönliche Theorie!
00:09:30: Aber du bist ja auch noch... also ich glaube als Jurist muss man sowieso sehr kreativ sein.
00:09:34: Du bist Autor und hast diverse Bücher geschrieben Ich bin sicher da kommen wir noch drauf Und du hast den Kunstradar deinen eigenen Podcast.
00:09:41: Da muss man ja nun auch recht kreatif sein.
00:09:44: und vor allen Dingen würde mich da interessieren Wer ist denn aus deiner Sicht so dein Hauptklientel für den Kunstradar?
00:09:52: Wer hört da hauptsächlich zu, sind das Menschen die beruflich handeln, kaufen, verkaufen oder sind es eher die Künstler selbst.
00:10:01: Wie siehst du das?
00:10:03: Also meine Erfahrung nach ich habe inzwischen einige kennengelernt, die zur Veranstaltung gekommen sind wo ich gewesen bin und die haben gesagt guten Tag Herr Lehr.
00:10:12: Ich höre hier ein Podcast und ich wollte sie mal kennenlernen.
00:10:15: Und das waren eigentlich normale Leute.
00:10:19: in Anführungsstrichen, sag ich mir so, dass es keine Leute aus dem Kunstbetrieb war, aber die interessieren sich für Kunst.
00:10:24: Es gibt auch Leute außenkunstbetrieb, die den Podcast hören.
00:10:28: Aber es gibt viele Leute, die interessiert sich für die Kunst und die möchten das jetzt nicht zu sehr im Föhe-Ton-Style konsumieren sondern vielleicht auch eher sowas, dass am Ende des Tages irgendwie was mitnehmen.
00:10:44: Also so ein Erkenntnis gewinnen haben – das ist das, was mir Leute auch geschrieben haben!
00:10:49: Dass man durch diesen Podcast so einen Erkenntniss gewinnen hat.
00:10:52: und ich glaube es kommt einfach daher, dass ich auch für eine Zeitung mal, für eine große Wirtschaftszeitung mal geschrieben habe und bei der Redaktion ging's immer darum, jeder Artikel muss einen Erkennungsgewinn vermitteln also diesen Mehrwert.
00:11:07: Und das finde ich aber auch ganz interessant, dass es eben jetzt nicht um die kunsthistorische Einordnung geht oder dass man jetzt nicht über irgendwie eine Kunsttheorie spricht.
00:11:17: Sondern ich spreche einfach Themen an – die Wirtschaft betreffen und den Marktbetreffen, aber auch vielleicht jeden Betreffen wenn zum Beispiel eine Galerie betreten Diese Hemmschwelle, die man dann hat oder eben viele auch politische und gesellschaftspolitische Themen.
00:11:34: Also das ist der Spektrum.
00:11:36: Und von daher sind die Zuhörerinnen und Zuhörper durch auch außerhalb des Kunstbetriebes zu finden.
00:11:44: Das ist spannend!
00:11:46: Der Agilier Talk Podcast hat ja auf alle Fälle... Verschränkt sich das mit dem Kunstradar?
00:11:52: Ich denke, auch jede Episode sollte irgendetwas mitgeben.
00:11:55: Aus jeder Episode sollte man als Hörerin oder Hörer versuchen, irgendwas mitnehmen zu können.
00:12:01: Mein Hauptklientel sind Künstlerinnen und Künstlern, denen ich ... helfen möchte.
00:12:06: Wir alle haben ähnliche Probleme, viele denken dass sie völlig alleine sind mit diesem Problem und ziehen sich diese Probleme sogar auch manchmal selbst an.
00:12:14: ich habe manchmal schon gehört Ich habe keine Ahnung Blockaden und deswegen kann ja kein richtiger Künstler sein.
00:12:21: Und der Atelier Talk Podcast möchte Künstlerinnen und Künstlern unterstützen.
00:12:26: Nichtsdestotrotz hören hier auch Sammler zu oder Galeristinnen usw.
00:12:31: Und wir haben ja jetzt heute auch ein Thema, das glaube ich ganz wichtig ist bei Künstlerin und Kützlern, dass vielleicht manchmal auch ein bisschen unterbelichtet ist.
00:12:41: Und zwar es geht um Verträge!
00:12:43: Du hast in deinem Podcast irgendwann mal gesagt Künstler müssen heute unternehmerischer denken denn je.
00:12:50: Sie tun es aber immer noch nicht, sehr viele von denen.
00:12:53: und ich möchte gerne einsteigen mit der Frage warum glaubst du?
00:12:57: Tun
00:12:58: sich gerade künstlerinnen und künstlern oft so schwer mit wirtschaftlichen und rechtlichen Themen die in anderen Bereichen des Marktes vollkommen selbstverständlich sind.
00:13:10: Ein richtiger Begriff ist selbstverständlich, also die Selbstverständlichkeit wird irgendwie außen vorgehalten bereits schon auf der Kunstakademie.
00:13:19: Also ich kenne jetzt keine Kunstakademie, die irgendwie an dem Lehrplan vorsieht dass eben das Kunststudium begleitet wird durch juristische oder betriebswirtschaftliche Kurse.
00:13:33: oder auf dem Lehrplan ist es einfach nicht zu finden und ich denke, dass dafür eben die Selbstverständlichkeit gar nicht geschult wird.
00:13:43: Also man wird ja für als Künstlerin und Künstler schon in der Ausbildung gar nicht dafür sensibilisiert.
00:13:47: also das geht nur... Künstlerischen Inhalt, was ja natürlich das künstlerische Leben ausmacht.
00:13:53: Arbeit des künstlersche Leben findet ja nicht isoliert statt sondern der Künstl macht seine Ausbildung wie bei anderen Ausbildungen auch und dann tritt er in den Markt ein jeder Künstlerin im Markt ein wenn er Künstle als Beruf versteht.
00:14:07: ansonsten ist es ja Hobby und die Künstlere die Kunstakademie suchen und danach als Künstel tätig werden Die wollen Ja Ein Künstlerberuf, also die Szenen des Künstlers da sein ja als Beruf an.
00:14:23: Aber die Selbstverständlichkeit wird überhaupt nicht vermittelt schon nicht in der Ausbildung und das setzt sich dann später
00:14:29: fort.".
00:14:30: Glaubst du, das ist der Hauptgrund?
00:14:32: Dass an den Kunsthochschulen dieser Bereich oder diese Bereiche total fehlen.
00:14:37: Ich glaube es nämlich nicht!
00:14:39: Nee, der Haupt Grund ist es nicht.
00:14:40: Ich denke einfach wenn das aber in den Kunstakademien gelehrt werden würde sei es dass es eben in einem Semestermal ein Fach ist also so Grundlagen der Juristerei.
00:14:50: Es gibt seinen anderen Bereichen auch bei Betriebswirtschaft da gibt's Handelsrecht und Werksrecht.
00:14:54: Das sind ja keine Schwerpunkte Tutientile dann, sondern das sind eben in einem Semester wird mal das und das gelehrt.
00:15:01: Aber das gehört eben dazu – bei der Kunst ist es nur die Kunst!
00:15:05: Ich glaube nicht dass es der Hauptteil ist aber die Künstlerinnen werden überhaupt nicht auf die Idee gebracht, dass sie betreffen könnte.
00:15:14: Und später meine ich das so, der Künstlern möchte dann Kunst machen und sich im Kunstbetrieb verankern oder eben Ausstellungen und sonst irgendwas.
00:15:24: was natürlich auch noch dazu kommt, wobei ich das nicht so hundertprozent sehen will ist, dass Künstlerinnen und Künstlern irgendwie eine Scheu davor haben zu sagen.
00:15:35: Ich verkaufe!
00:15:36: Es geht um Geld, es geht um Betrieb, es wird um Wirtschaft.
00:15:41: Das sehe ich dann auch als Problem an wenn nichtsdestotrotz gibt es schon viele Künstlerin und Künder die sagen nein, ich bin ein Unternehmer.
00:15:50: Umsetzung daran scheitert's dann.
00:15:53: Heißt das genau, wenn du sagst... Also ganz konkret.
00:15:57: Es scheitert an der Umsetzung!
00:15:58: Was gehört denn zur Umsetzung?
00:16:00: alles so dazu?
00:16:02: Zur Umsetzung gehört dazu dass ich mir vergegenwärtige, dass wenn ich mit einer Galerie beispielsweise zusammen arbeite, das findet ja von Anfang an meistens nicht so Megagalerien sind.
00:16:14: aber bis so mitseits Galleries ist es ja immer irgendwie so ein halbfreundschaftliches Verhältnis oder so latent freundschaftliches Verhältnissen, alles ist total easy und locker.
00:16:23: Nein das ist eine Geschäftsbeziehung und die meisten Künstler werden davon singen können.
00:16:29: wenn irgendwann mal Sand im Getriebe ist
00:16:31: dann kommt's
00:16:32: nämlich eben doch drauf an wer zahlt die Transportkosten?
00:16:35: wie ist mit der Abrechnung?
00:16:36: Wer schuldet mir was?
00:16:38: Wer muss eigentlich welche Kosten übernehmen?
00:16:40: also am Ende des Tages ist es dann doch nicht die super lockere kreativ Beziehungen Ziehungen, wo man eben außerhalb von irgendwelchen Marktgesetzmäßigkeiten auf Volke sieben schwebt.
00:16:52: Sondern es ist ein Geschäft!
00:16:54: Es ist einfach so und ich finde das auch gar nicht schlimm.
00:16:58: Nur wenn man sagt, dass es ein Geschäft heißt es nur lange nicht, dass das Abwesenheit von künstlerischen Inhalten bedeutet oder dass man seine Werte ausverkauft.
00:17:08: Das bedeutet es überhaupt nicht.
00:17:11: Was würdest du denn sagen, wenn jetzt jemand der hier zuhört oder die hier zu hört?
00:17:15: Morgen plötzlich von einer Galerie die ausgestreckte Hand ergreift.
00:17:21: Dass da also irgendein Vertrag mit dem Handschlag zustande kommt.
00:17:25: Was würdest du dann sagen, sagen wir mal, die drei wichtigsten Themen, die mindestens schriftlich verankert werden sollten?
00:17:32: Was würdzst du empfehlen?
00:17:34: Die wichtigsten prozentuale Aufteilung, auch wenn sie üblicherweise sein soll die prozentuelle Aufteilungen.
00:17:42: Abrechnungsmodalitäten dazu gehören, Abrechnungsfristen und Exklusivität weil viel also darüber herrscht auch immer Streit.
00:17:53: und eben zum Beispiel wer welche Kosten trägt also Lagerkosten Transportkosten und die Dauer natürlich.
00:18:02: Okay, dann lass uns doch mal diese Art des Vertrags ein bisschen genauer anschauen.
00:18:06: Ich möchte gerne nachher noch ein paar andere anschauen.
00:18:08: aber wenn wir schon die Zusammenarbeit Galerie und Künstler nehmen.
00:18:13: Bisschen Transparenz was ist so üblich?
00:18:16: Wenn du sagst die prozentuale Aufteilung man hört immer fünftig-fünfzig vom Verkaufspreis.
00:18:22: das ist so das übliche.
00:18:24: würdest du dazu stimmen?
00:18:26: Ich kann das bestätigen, dass üblicherweise fünfzig-fünfzig ist.
00:18:29: Es gibt natürlich Modifikationen aber übliche Weise ist fünftig-fünftig.
00:18:34: Und wie läuft es dann normalerweise ab?
00:18:36: Schreibt der Künstler oder die Künstlerin eine Rechnung für diese Fünfzig Prozent?
00:18:42: oder was ist so der normale Verlauf?
00:18:45: Also die Künste und Künstlern schreibt eine Rechnung, sobald sie die Verkaufsmitteilungen erhalten hat über über den vereinbarten prozentualen Anteil von der Verkaufssumme dann.
00:18:58: Möglichkeiten gibt es aber auch, dass die Galerie von sich aus eine Kommissionsabwechnung macht.
00:19:03: Also beides ist üblich?
00:19:04: Beides ist für mich so, dass Künstlerinnen und Künstlern eine Rechnung stellt.
00:19:11: Und wenn die Werke angeliefert wurden in die Galeries und die liegen danach zwei oder drei Jahre bis sie verkauft sind, wen gehören die eigentlich?
00:19:20: Die gehören dem Künstler, weil der ist ja Eigentümer des Bildes oder des Kunstwerkes.
00:19:27: und in der Regel ist es so wenn nichts schriftlich vereinbart wird sowieso dann geht man davon aus dass das ein Kommissionsgeschäft ist.
00:19:36: Das bedeutet die Galerie verkauft im eigenen Namen aber auf fremde Rechnung.
00:19:40: das heißt aber eben dass die Galerie nicht Eigentümer wird, sondern eben nur diese Kunstwerke überlassen bekommt um sie im Auftrag des Künstlers zu verkaufen.
00:19:50: Also der Künstler bleibt Eigentümern.
00:19:52: Und ist es übergriffig wenn ein Künstlar oder eine Künstlerin gerne wissen möchte an wen die Werke verkauft wurden?
00:20:01: Ist das üblich?
00:20:02: Das ist so häufig im Raum wirklich immer später dann irgendwann mal nicht.
00:20:06: ich finde das überhaupt nicht übergriffen.
00:20:09: Ich kann die Galerie verstehen, wenn sie sagt.
00:20:11: Also Kundenstamm ist natürlich unglaublich wichtiger Wert, Unternehmenswert und ich möchte meinen Kundenstam, wozu da natürlich auch der Käufer die Identität des Käufers gehört, deshalb auch schützen weil im Endeffekt wenn sich das rausgebe und die Kontaktdaten vielleicht noch E-Mail oder Telefonnummer dann besteht dir die Gefahr dass die Künstler hingehen und diese Käufe kontaktieren und dann vielleicht für vollen Gekäufer bessere Angebote machen um die Galerien daneben nachzusehen haben.
00:20:38: Allerdings ist es ja auch so, dass Künstlerinnen und Künstlern ein berechtigtes Interesse daran haben zu erfahren wer diese Arbeit hat.
00:20:45: Allein deshalb schon weil man für Ausstellungen bestimmte Kunstwerke benötigt und dann eben auch wissen möchte wo diese Kunstwerken sind das man Museen diese Daten weiter geben kann dass die dort anfragen können sonst die Arbeit ausleihen für eine Ausstellung Das ist ja wichtig.
00:21:04: also ich meine viele Günstler haben ja die Atelier ist eben nicht voll mit der Arbeit, wo man gleich mal eine Museumsausstelle bespielen kann oder beim Kurzverein und deswegen finde ich es auch überhaupt nicht übergriffig.
00:21:16: Aber du hast gelacht bei der Frage!
00:21:18: Also ist das schon wahrscheinlich ein häufiger Reibungspunkt?
00:21:21: Ja
00:21:21: wir sind ganz häufige Reibungspunkt und da kursieren dann auch immer mal Ansichten also wonach nicht rechten sei, also wo es überhaupt keine recht bestünde seitens der Künstler auf Auskunft was Identität des Käufers angeht und da wird dann auch mal so auf Internet Einträge verwiesen.
00:21:42: Allerdings beim Kommissionsgeschäft ist es meines Erachtens so und da gibt's auch einen Urteil des Landgerichts Potzer meines Achtens das ich kenne die diese Ansicht stützt das eben sehr wohl, die Künstleranspruch auf Mitteilung der Identität haben.
00:21:59: Wozu aber nicht zum Beispiel Telefonnummern gehören, aber zu wissen wer das ist?
00:22:03: Weil es ja ein Kommissionsgeschäft ist und derjenige, der des Kommissionsgeschafts ausführt auch dem Kommissionsgeber also den Künstlern dann eben Auskunft alles daraus zu geben was er aus dem Kommissionsgeschäft erlangt.
00:22:17: und dazu gehört eben auch die Identität des Kräufers.
00:22:21: Und sowas könnte man Wenn man zurück geht zu unserem Hauptthema Verträge, vorher theoretisch in einem Vertrag regeln?
00:22:29: Genau.
00:22:29: Also das würde ich sogar in einem Vortrag reglen damit man das eben auch vertraglich vereinbart hat weil dann braucht man nicht ins Gesetz zu schauen und sagen so Ich bin der Meinung dass eben du alles herauszugeben hast was Du aus dem Kommissionsgeschäft erlangt hast zum Galeristen.
00:22:47: Dazu gehört auch die Editetät des Käufers.
00:22:49: Dann könnte man in den Vertrag schauen und sagen, guck mal wir haben das vereinbart.
00:22:53: Man kann das ja modifizieren, man kann ja sagen, die Edetät ist dann herauszugeben wenn eine Arbeit für eine Ausstellung benötigt wird oder um eine Republikion anzufertigen für ein Archiv oder für einen Werkserzeichen ist.
00:23:10: Zum Beispiel also man kann So ein Katalog mit aufnehmen, wann die Identität herauszugeben ist.
00:23:18: Ja oder man könnte wenn die Galerie verständlicherweise sorgen hat dass der Künstler oder die Künstlerin die Käufer kontaktiert dann könnte man ja da auch eine zeitliche Sperre nach Herausgabe oder das zwei Jahre lang die Person nicht kontaktieren werden darf, Zwecksverkäufe oder irgendwie sowas.
00:23:37: Ja, solange man das überprüfen kann.
00:23:39: Na klar!
00:23:41: Das kann man natürlich auch machen aber ich würde das vertraglich vereinbaren... Ich habe das halt gelacht weil diese Frage so oft kommt bleibt oft ohne Konsequenz weil die künstler eben mit der Galerie dieses fast nicht aufmachen wollen also sich von der galerie abhängig sehen und da keine schlechte stimmung reinbringen wollen.
00:24:02: allerdings finde Diese Frage so häufig kommt sehe ich da eben gerade.
00:24:09: Das ist halt eine Notwendigkeit, dass man da vielleicht mal drüber spricht als mit der Galerie und dann Vereinbarung trifft.
00:24:16: Als du das eben aufgezählt hattest, ganz am Anfang des Thema-Galerien.
00:24:20: Da hattet du auch gesagt es sollte vereinbart werden ob es sich um einen Exklusivvertrag handelt oder nicht?
00:24:27: Was genau bedeutet denn eigentlich exklusivertrag?
00:24:30: ist das dann auf das Land Deutschland bezogen oder muss man auch das wieder genau analysieren und festlegen?
00:24:36: oder was ist da so üblich
00:24:38: Genau.
00:24:39: Deshalb habe ich gesagt, dass man sollte das auf jeden Fall traglich vereinbaren, weil es ist eben die große Brausfrage, die sich stellt wenn eine Galerie jetzt ein Kunstwerk oder eine Ausstellung also Kunstwerk bekommt und eine Ausschulung macht wofür man ja mehrere Arbeiten bekommen dann stellt sie schon die Frage Ist es exklusiv?
00:24:57: Ja oder nein?
00:24:58: und exkursiv bedeutet ja, dass der Verkauf ausschließlich über die Galerie zu laufen hat egal Wer der Käufer ist, ob dann die Künstler die Käufe anschletten oder woher sie kommen.
00:25:10: Und dann stellt es ja noch die Frage die zeitliche Exklusivität und auch natürlich die geografische Exkursivität.
00:25:16: aber eben damit man da nicht anfängt rumzustreiten und vielleicht mit Brancheübungen argumentieren muss sollte man das eben schriftlich vereinbart haben.
00:25:26: Das ist ja für beide Parteien transparent und gut.
00:25:30: also seht ihr auch immer so dargestellt wie wenn ein Vertrag ein Ausdruck von Misstrauen wäre.
00:25:36: Ich sehe genau das Gegenteil, ich finde nicht dass ein Vertragenausdruck aus Misstrauern ist sondern von Transparenz und von Augenböhe.
00:25:47: Du hattest es eben in einem Nebensatz so gesagt, dass mancher Künstler dieses fast nicht aufmachen möchte.
00:25:53: aber da habe ich auch gedacht, das gilt eigentlich tatsächlich für das Thema Verträge generell weil man Sorge hat, dass das Gegenüber also die Galerie so das Gefühl hat oder nicht das Gefühl bekommen soll, dass man eben misstraut?
00:26:08: Ja richtig.
00:26:09: Seitens der Künstler ist es so, dass die eben... Das ist irgendwie weil's von der Branche her auf sich eingependelt hat.
00:26:17: also große Geschäfte werden heute immer noch per... Also nicht alle aber Großteils ist es immer nur so, da selbst große Geschweste per Handschlag gemacht werden.
00:26:27: von Galerie zu Käufern zum einen, aber eben auch zwischen Künstlern und in keinem anderen Kreativbereich würde das.
00:26:40: Niemand würde einen Architekten beauftragen ohne einen Vertrag, niemand
00:26:45: würde
00:26:46: irgendwie ein Buch oder ein Manuskript hergeben ohne Vertrag.
00:26:50: also nur in dieser Kunstzene ist es immer noch so dass Künstler mit Galerien eben keine Verträge haben.
00:26:59: oder man spricht darüber und glaubt, einen Vertrag oder eine Absprache zu haben.
00:27:04: Aber ich erlebe es auch so oft dass egal von welchen Seiten das dann kommt ja ich habe aber gedacht oder ich hab geglaubt das oder ich war der Meinung das oder das habe ich dann falsch verstanden.
00:27:15: also solche Verträge dienen einfach auch der Selbstkontrolle.
00:27:18: Also wenn man sich mit einer Galerie zusammentut oder eine Galerie mit Günstlern zusammen tut dient es eben auch der Selbstkontrolle, dass man gewisse Punkte bespricht und dann schriftlich fixiert.
00:27:29: Und dann sich auch vergegenwärtigt was bedeutet das eigentlich über das wir gesprochen haben?
00:27:35: Aber dann ist es doch eigentlich total merkwürdig, dass auch von Seiten der Galerien so selten Verträge angesprochen werden.
00:27:44: Mit dem mit der Frage bin ich ja eingestiegen.
00:27:46: warum ist es bei Künstlerinnen und Künstlern so seltsam?
00:27:49: Dann hast du die Kunsthochschulen genannt bei denen dieses Thema nicht aufpoppt.
00:27:54: Aber die Galerien sind ja nun mal, wie nennt man das?
00:27:57: Wirtschaftliche Betriebe!
00:27:59: Ja ich will jetzt nicht jemanden zu nahe treten oder geredet.
00:28:04: Ich könnte mir natürlich vorstellen – es ist in anderen Bereichen aber auch so muss ich sagen – dass natürlich wenn man daran denkt an den Vertrag abzuschließen dass man die Kosten einfach scheut.
00:28:14: Also das hat man in anderen Bereichen aber auch, also dem er sagt ja wenn ich jetzt ins Orang abschließe da muss zum Anwalt gehen und es kostet nicht dann Geld.
00:28:21: Und das kann ich mir ja sparen weil es funktioniert ja auch so.
00:28:24: Ich kriege die Bilder, ich mache die Ausstellung und im Endeffekt am Anfang läuft's ja auch und sind alle verstehen sich gut und man hat ein tolles Ziel vor Augen, Ausstellung oder auf eine Kunstmesse zu gehen.
00:28:38: Und da ist ja dann der Himmel voller Geiten!
00:28:41: Ich denke das ein Grund ist seit des Galerien auch dass sie sich die Kosten sparen wollen.
00:28:51: So weit zum Thema Galerin.
00:28:53: aber Verträge fehlen ja an allen Ecken und Enden.
00:28:58: Künstlerinnen und Künstlern machen freie Ausstellungen hier und da.
00:29:01: Die machen Ausstellung in Kunstvereinen, es gibt Ausstellungsaufschreibungen, dann gibt es Künstlervereine, Vereinigungen wie BBKs oder die G-Doc aber auch Künstlerin und Künstlern untereinander oder gemeinsame Projektarbeit.
00:29:17: also ich... Es gibt ja unmengen Situationen die ein hundert Prozent komplett ohne Vertrag laufen.
00:29:25: Wie siehst du das?
00:29:26: Also ist es nicht teilweise auch sehr viel einfacher und unkomplizierter?
00:29:31: Ja, natürlich!
00:29:32: Es ist einfach unkomplicierter ich kenne das ja auch dass Künstler eben als Kuratoren auftreten und Räume zur Verfügung gestellt bekommen und dann Gruppenausstellungen machen und Events veranstalten was ja sehr wichtig ist für Künstlerinnen und Künstlern.
00:29:47: Allerdings habe ich es auch zu oft erlebt, dass dann eben am Ende des Tages irgendwie Streit entsteht über eine Beschädigung oder über Transportkosten und Lagerkosten etc.
00:29:58: Und natürlich ist aber einfacher wenn man nicht irgendwie fünfzehn Verträge abschließen muss, wenn jetzt fünfzehnt verschiedene Künstlers beteiligt sind.
00:30:06: Aber das geht ja gar nicht darum, Vertragstexte sein müssen, aber vielleicht ist Reiche allein schon so eine harte Head of Agreement.
00:30:15: Also wo die wichtigen Punkte vereinbart werden und dass man so einen Rahmen gesetzt hat also eben mit wie lange man die Bilder behalten darf oder ob sie versichert werden müssen und wer für Transport zuständig ist oder Lagerung solche Punkte.
00:30:34: und natürlich ist einfacher Dort ist es eben auch so, überall wo Interessen dann aufeinandertreffen und wo irgendwas gemacht wird oder Projekte realisiert werden können natürlich auch dann Probleme auftauchen.
00:30:50: Und die unterschiedlichen Interessen wenn sie am Anfang auch in die gleiche Richtung gegangen sind eben dann aber konträr am Ende sich gegenüberstehen.
00:31:00: Wenn man einen Vertrag hat kann man ja sagen okay ich nehme an dieser Veranstaltung teil.
00:31:07: Ja, solange alles läuft ist es sehr locker und sehr einfach.
00:31:11: Aber sobald irgendwas nicht mehr läuft, ist es natürlich klasse einen Vertrag zu haben.
00:31:16: Das kann ich gut nachvollziehen.
00:31:20: Eben ein Vertrag für haben und die Konsequenz daraus ist ja nicht unbedingt dass das eben dann die Grundlage für eine Rechtsstreit sein soll sondern einen Vortrag im Vorfeld.
00:31:28: Das habe ich ja jetzt eben im Galeriefeld schon gesagt dient wirklich auch der Selbstkontrolle, um sich zu vergegenwärtigen.
00:31:34: Was machen wir eigentlich?
00:31:35: Und wer hat eigentlich welche Zuständigkeit und wer trägt welches Risiko?
00:31:40: und was ist mein Risiko?
00:31:42: Das dient einfach auch der Transparenz vergegenwärtigen.
00:31:46: Um was geht es eigentlich?
00:31:48: Wo liegen vielleicht auch Risiken die ich bereit bin zu tragen wenn ich mich an einer Veranstaltung beteilige oder Ich eine Veranstaltung initiiere.
00:32:00: Das ist ja schon allein ein Grund, warum sowas machen sollte.
00:32:03: also nicht so sehr unbedingt auch dass man endes sagt so ich halte jetzt einen Antrag entgegen und als Grundlage einer Klage aber das man auch eben sagen kann guck mal was wir vor einem halben Jahr vereinbart haben.
00:32:13: das haben wir vereinbart allein auch so um jemandem daran zu erinnern Was war denn eigentlich gemeinsame Geschäftsgrundlage?
00:32:24: Jetzt stelle ich mir das, also ich stelle mir gerade eine Ausstellung in der Vergangenheit vor bei einem Kunstverein wo mal wieder gar nichts schriftlich vereinbart wurde.
00:32:35: Und ich würde... Also ich stell mir diese Situation vor wie man da gemeinsam zusammen saßt bei einer Tasse Kaffee und alles Mögliche geklärt hat und die Arbeiten sind leider nicht versichert.
00:32:44: aber natürlich kriegst du einen Zuschuss zum Transport und so weiter und sofort.
00:32:49: Ich es wäre wirklich verquer gewesen, wenn ich dann da plötzlich gesagt hätte ja ich setze da mal einen Vertrag auf und dann könnt ihr das ja durchgehen und unterschreiben oder nicht.
00:33:02: Hast du irgendwie ganz ganz konkret und ganz praktisch irgendwie ein paar Vorschläge wie man daran geht?
00:33:10: Ja, im Endeffekt ich weiß genau was du meinst.
00:33:12: Dass eben wenn dann einer aus der Runde ausschätzt und sagt, wir haben einen Vertrag haben, dann ist er natürlich das Spielverderber und Verträge sind ja für andere Leute was?
00:33:19: Eben für andere Branchen aber nicht für uns.
00:33:21: Aber es ist eben nicht so weil man sich als Berufskünstler versteht, dann sollte das eine Selbstverständlichkeit sein.
00:33:29: Und das würde ich vielleicht auch mal in die Runde werfen dass ich sage liebe Leut, wir sitzen hier zu zehnt Und das ist ja auch Verantwortung, die wir tragen gegenüber uns selbst, gegenüber dem anderen und einander.
00:33:44: Und diese Verantwortung sollten wir doch vielleicht eben auch schriftlich fixieren, dass wir eben diese Verantwortung sehen und dass wir den Respekt des Anderen gegenüber sehen und insofern respektieren als dass wir uns plakativ verpflichten eben den anderen und die Interessen des anderen zu respektieren.
00:34:07: Durch einen Vertrag, das ist ja eine Frage des Respektes auch.
00:34:12: Du hast vorhin die Kosten angesprochen?
00:34:15: Die der ein oder andere vielleicht scheut die Galerie oder auch nicht.
00:34:20: wenn man jetzt so eine Situation sieht kann man so etwas auf einem Zettel zusammenfassen und alle unterschreiben beziehungsweise eine E-Mail rumschicken.
00:34:29: Und alle schreiben drunter, ja stimmt zu oder nein hier stimme ich nicht zu?
00:34:34: Ist das eine gute Alternative um eben Kosten geringen zu halten oder zählt sowas dann nicht?
00:34:40: Nee recht die zählt es ja schon.
00:34:41: also auch mögliche Berege können geschlossen werden bis auf natürlich... Ausnahmen, also wenn ich zum Beispiel eine Immobilie verkaufen will dann muss sich natürlich das beim Notarbeurkunden lassen.
00:34:52: Aber solche Verträge wie solche Ausstellungsverträge zb oder eben Kooperationsverträge die können mündlich geschlossen werden oder per Anschlag.
00:35:01: aber das ist eben das worüber wir reden dass es am Ende des Tages erinnert die Leute sich nicht mehr dran und man hat auch die Beweisproblematik dann wenn man jemanden daran erinnern möchte oder wenn man selbst noch mal gucken möchte Wie war das denn, was ist eigentlich so die Arbeitsgrundlage gewesen?
00:35:17: Und per E-Mail geht natürlich auch.
00:35:19: Es ist aber darauf zuordnen, dass es klar und deutlich formuliert ist.
00:35:27: Dass eben nicht mehr Missverständnisse entstehen als würde man gar keinen Vertrag haben.
00:35:33: Aber wenn man sich per E mail verabredet zur irgendwelchen Konditionen zusammenzuarbeiten dann gilt
00:35:41: Das wäre doch eine gute Alternative, um da vielleicht ein bisschen pragmatisch zu gestalten.
00:35:49: Jetzt haben wir die Galerien und die verschiedenen Zusammenarbeiten und Ausstellungen.
00:35:54: Ich würde ganz gerne noch ein paar Fragen stellen zum Thema verkauftes Werk.
00:36:00: Viele glauben ja ich habe das Bild verkauft jetzt gehört es mir nicht mehr der kann damit machen was er will?
00:36:06: Das stimmt ja!
00:36:07: Nicht so.
00:36:08: kannst du's bitte mal zusammenfassen?
00:36:10: Genau, das stimmt nicht so.
00:36:12: Also wenn ich ein Bild verkaufe dann bekommt der Käufer also das Eigentum an der Sache daran kurz umdrehen hat und es bildet eben in der Hand.
00:36:20: Also die Sache kann das aufhängen und weiterverkaufen wie auch immer aber er hat ansonsten keine Rechte daran.
00:36:27: also insbesondere nicht die urheberrechtlich.
00:36:29: Nutzungsrechte und diese frage tauchten aber auch immer häufiger auf als dieser Käufer, der kann dann zum Beispiel nicht hingehen und dieses Motiv nur weil es an der Wand hängt als Merchandising-Motiv benutzen.
00:36:43: Dass er sagt ich mache da jetzt Poster draus oder ich drücke das auf Tassen oder ich erlaube sogar irgendjemand anders dass der damit irgendwie die T-Shirts mit bedruckt.
00:36:53: also solche Vervielfältigungsrechte in dem Fall und Verbreitungsrechten bleiben beim Künstlern.
00:37:00: Also ich erwerbe wirklich nur die Sache daran wenn ich ein Käufe bin.
00:37:07: Man darf es aber öffentlich zeigen und in den Social Media posten usw.
00:37:11: Bei Social Media wird schon wieder schwieriger, man darf es öffentlich zeigen ich darf das ausstellen ins Ausland verbringen wie auch immer Schwieriger, auch wenn die Social Media voll davon sind und das in der Regel auch nicht verfolgt wird.
00:37:29: Also ein Künstler sagt zu mir ich seh es auf Social Media dass meine Motive sonst irgendwo hin schweren durchs Internet.
00:37:36: so lange da niemand mit Geld verdient ist mir das egal.
00:37:40: Und aber im social media ist es ebenso also solange es über die private Nutzung hinausgeht dann eigentlich die Zustimmung des Künstlers erforderlich.
00:37:50: Und die private Nutzung ist ja dann schon nicht mal gegeben, wenn ich ein Instagram-Account habe der eben jetzt nicht zumindest privat gestellt ist so damit es sich gar nicht weiß wer denn alles mein Social Media Account aufrufen kann und eben auch dieses Notifeln aufruft.
00:38:10: Was ist, wenn der Käuferin das Bild weiter verkauft?
00:38:15: Zum selben Preis oder vielleicht sehr viel teurer, kann ja auch mal passieren.
00:38:20: Betrifft mich das in irgendeiner Form?
00:38:22: Wenn es ein Privatverkauf ist dann nicht, wenn es einen gewerblichen Verkauf sind dann ja weil es gibt es sogenannte folgerecht und das ist im Urhebergesetz geregelt und es bedeutet dass bei jedem gewerbschen Weiterverkauf der Künstler ein prozentualen Anteil am Verkoffs erlöse hat.
00:38:40: Es ist nach oben hin irgendwann gedeckelt Euro, Verkaufspreis und dann ist der Künstler daran zu beteiligen.
00:38:50: Wenn es sich ungewerblichen Weiterverkauf
00:38:52: handelt.".
00:38:53: Wie kann denn sowas verfolgt werden?
00:38:55: Also woher weiß ich das denn?
00:38:56: Frage?
00:38:57: Ja,
00:38:57: das ist natürlich eine große Frage.
00:38:59: also wenn man sich Aktionsangebote anschaut da liest man immer folgerecht wird fällig.
00:39:05: ob die Auktionshäuser von sich das dann aus abführen oder den Künstlern kontaktieren weiß ich nicht.
00:39:11: Es gibt ja die VG Bildkunst eine Verwertungsgesellschaft für bildende Künstler und Fotografen, dass jeder wird wahrscheinlich die GEMA kennen.
00:39:22: Das ist die für Musiker und Kompanisten.
00:39:27: Und die Gema-Gebühr, die wird jeder kennen.
00:39:29: Die GEMA treibt die Tante Jemen ein für die Nutzung von Kompositionen und Musikstücken.
00:39:36: So gibt es auch die VG Bildkunst.
00:39:38: Da kann man Mitglied werden und die überwachen das dann und ziehen die Gelder an.
00:39:43: zur Fernsehsüberwachung können, auf jeden Fall ist die VG Bildkunst eben die Anlaufstelle für Publizisten zum Beispiel bei Kunstkatalogen.
00:39:54: Da kann man dann sich an die Vg Bildkunsten wenden und nach gewissen Tarifen daneben die Reproduktionsrechte einkaufen.
00:40:01: Und wenn wir als Künstler dort und auch Vollgerechte nehmen wie auch war und als Künder kann man sie damit beauftragen und dann hat man zumindest eine Anlauf- stelle die das für einen zu organisiert.
00:40:12: Ja, und bei der VG-Bildkunst ist man auch kostenfrei Mitglied.
00:40:16: Man meldet sich da einfach an, muss nachweisen dass man professionell arbeitender Künstler ist.
00:40:22: Und dann schließe ich gleich mal wieder meine erste Frage an Warum um Himmels Willen ist die VG Bildkunst so komplett unbekannt im Vergleich zu GEMA?
00:40:32: Wie kann denn das schon wieder sein?
00:40:34: Das ist mir auch ein Rätsel.
00:40:35: Ich unterhalte mich mit vielen Künstlern in den Künstfern.
00:40:38: wenn ich sage VG bildkunsten Dann sagen die Vg was?
00:40:42: Also das sind Künstler, die sind Mid-Carrierartist.
00:40:45: Wenn Sie sagen darf sie sind bitte fünfzig!
00:40:47: Da sollte man das ja irgendwann mal gehört haben und ich kann ja das nicht sagen.
00:40:52: bei der GEMA ist es natürlich jeder geht zur GEMA weil er weiß dass er darüber auch Geld verdienen kann.
00:40:57: aber ich glaube darin wieder zu der Ursprungsfrage vielleicht dort zurückzunehmen.
00:41:01: warum sehen sich künstlerinnen und künstlern vielleicht nicht als Unternehmer?
00:41:04: Im Musikbereich ist das eine Selbstverständlichkeit Das man für seine Leistung, für seine Komposition und für seinen Text, das man da Geld haben möchte.
00:41:15: Wenn es gestreamt wird, wenn es in der Werbung auftaucht... ...wenn es irgendwo genutzt wird gespielt wird, disampliert wie auch immer.
00:41:21: Und da ist das total... Da stellt gar niemand infrage!
00:41:27: Aber bei den Künstlern scheint das wirklich so eine... eine Angst zu herrschen, dass man irgendwie sich dazu bekennen mag.
00:41:37: Dass man sagt was mal auf ich bin Künstler und das kostet einfach Geld wenn du meine Arbeiten benutzt bei KI komischerweise da ist jetzt so ein Bewusstsein darin KI-Programme mit künstlerischen Leistungen also bildenden künstlärischen Leistung trainiert werden.
00:41:56: Da is ja jetzt so ne Sensibilität da, dass kam da auch eben immer ins Gespräch, dann macht jemand was mit meinen Arbeiten für umsonst.
00:42:06: Da ist es jetzt irgendwie ein Thema.
00:42:08: aber ansonsten ist das Thema noch nicht so.
00:42:14: Vielleicht ist dieses KI-Thema ja ein guter Einstieg dass man eben all diese Themen so ein bisschen mehr in die bildende Kunst reinbringen kann?
00:42:24: Auf jeden Fall weil ich meine, die bildenden Kunst ist gerade auch fürs Wirtschaftsumfeld sehr wichtig, wenn ich... Da gab es auch schon Rechtsstreitigkeiten vereinzelt.
00:42:35: Wenn man sieht in Möbelkatalogen oder sonst irgendwie oder in Design-Katalogen, in Inneneinrichtungskatalogen ist man findet ja keine Wand wo nicht jetzt kein Kunstwerk dran ist.
00:42:45: also Kunst gehört da ja auch dazu als Stilmittel, als Stimmungsmittel wie auch immer.
00:42:51: und da stelle ich mir eben die Frage warum soll ich mir das als künftig gefallen lassen?
00:42:54: Dass da jemand was benutzt in einem Kontext den ich vielleicht gar nicht toll finde, dann möchte ich es steuern können.
00:43:01: Und wenn?
00:43:02: Dann möchte ich daran auch ein bisschen wirtschaftlich partizipieren weil das ist ja Wirtschaftswerbe für dass mein Kunstwerk benutzt wird und von daher finde ich das überhaupt gar nicht ethisch irgendwie fragwürdig.
00:43:16: Ich würde das gar nicht in Frage stellen ethisch.
00:43:19: Spannend!
00:43:21: Du hast mehrere Bücher geschrieben.
00:43:25: Eines davon heißt die zehn Gebote für erfolgreiche Künstlerinnen und Künstlern.
00:43:30: Hast du da diese Themen auch mit drin verarbeitet?
00:43:33: Da habe ich die Thema auch mit darin verarbeitete, und das Interessante war dass dieses Buch so zustande gekommen ist, dass mein Verlag... Ich hab mal ein Titel geschrieben für einen Magazin und da habe ich so zehn Punkte zusammengestellt, woran künstlernen mal denken könnten um vielleicht bisschen erfolgreicher zu sein, was Erfolg auch immer als Sein mag.
00:43:53: Also ich hatte da gar nicht so sehr den wirtschaftlichen Erfolg unbedingt vor Augen sondern der Erfolg Öffentlichkeit herstellen oder vielleicht eben die Biografie erfolgreiche gestalten also dass man eben in der Bibliographie attraktiver gestaltet.
00:44:06: was jetzt Ausstellungen geht oder Publikation und der Verlag hat mich angerufen.
00:44:12: Der verlegert mich angerufene gesagt haben sie nicht Lust daraus eine Publikion zu machen?
00:44:16: er hat diese Notwendigkeit.
00:44:20: So kam das zustande.
00:44:21: Und dann habe ich das geschrieben, also so eine Extended Worship und da hab' ich natürlich auch solche Sachen unternehmerisch denken
00:44:27: können.".
00:44:30: Und dann hast du ein Buch ... Das heißt die Zehn Gebote für den Kunstverkauf!
00:44:35: Als ich den Titel gesehen habe, habe ich überlegt... Hast du da auch die Künstlerinnen und Künstlern im Blick?
00:44:42: Oder hast du da tatsächlich hauptsächlich Galerien oder, oder Zweitmarkt oder sowas im Blick.
00:44:48: Hast Du da selbst auch Tipps für Künstlerin und Kündler mit drin?
00:44:53: Da jetzt nicht allerdings künstliche Künstlere raus bestimmt was ableiten für ihre eigene Biografie?
00:45:02: weil zum Beispiel eben ein Tipp darin ist eben, dass man die Biografie eines Kunstwerkes schon bei Kauf dokumentieren sollte.
00:45:12: Weil das doch ein Faktor ist beim Verkauf wieder.
00:45:16: also eine Kunstwerk, das eine Biographie hat wird sich wirtschaftlich besser verkaufen lassen oder überhaupt verkaufen Lassen als ein Kunstwerk das keine Biografien besitzt.
00:45:28: weil Kunst ja auch von Geschichte und Kontext Leben und es eben auf dem Kunstmarkt gutiert wird, wenn ein Kunstwerk in renommierten Ausstellungen gegangen hat oder in Publikationen abgebildet ist.
00:45:44: Und das eben so ein Faktor ist.
00:45:45: Da könnten sich dann Künstler durchaus für ihre Tätigkeit ja was ableiten weil es nach wie vor heute noch so ist dass Künstlern künstleren überhaupt kein Werkverzeichnis anlegen keine Dokumentation haben teilweise nicht wissen wo ihre Bilder sind So zum Beispiel.
00:46:03: Aber es richtet sich eher an den privaten Mangen, will ich jetzt mal sogar sagen oder an Erben auch also jeder der eben Kunstwerk hat und das verkaufen möchte.
00:46:15: Dieses Buch entstand aus dem Vorgängerbuch, d.h.
00:46:19: Zehn Gebote für den Kunstkauf Und das richtete sich an Privatleute Also die so eine Orientierung haben möchten.
00:46:26: was gilt es denn zu beachten, wenn ich Kunst kaufen möchte?
00:46:29: Also so eine Orientierung innerhalb dieses Kunstmarktes der ja nicht einheitlich ist.
00:46:33: Es gibt auch einen Parallelmarktgezeichnis.
00:46:36: das ist für mich aber eher Dekoration.
00:46:39: und dann gibt's für mich den ersten ernsthaften Kunstmarkt in ernsthaftem Kunstbetrieb.
00:46:44: Verstehe!
00:46:47: Das sind alles ganz spannende Themen und du vereinigst sie ja in einer Person.
00:46:53: Du hast die Kunst, du hast den Markt Du hast das Thema Recht, du bist Sammler.
00:47:00: Du hast die Verbindung zu den Künstlern.
00:47:02: also ich habe gerade mit den Fingern mitgezählt diese fünf Bereiche.
00:47:06: Die vereinen sich in einer Person und ich frage mich ob du zum Abschluss noch ein zwei Tipps hast für die Künstlerin und Künstler die hier zuhören?
00:47:17: Tipps jetzt in Bezug auf die Vermarktung oder in Bezugs auf ihre Biografie.
00:47:25: Also ich denke an dieses Verhältnis von Geld, Recht und Selbstwert was wir ja irgendwie hier verarbeitet haben.
00:47:32: Das Thema Verträge ist da.
00:47:34: das ist vielleicht ein Bereich in dem dass alles so ein bisschen zusammen kommt aber selbst Wert, Selbstvermarktung, Geld und Recht und Unternehmertum.
00:47:43: Ich stelle mir vor du siehst immer wieder Dinge die... oder Probleme, Fehler oder Dinge die nicht da sind was dir immer wieder Bauchschmerzen bereitet.
00:47:54: Und da habe ich gedacht vielleicht hast du nach all diesen Themen die wir eben besprochen haben noch so ein zwei Dinge die du uns auf den Weg geben möchtest?
00:48:02: Ja also künstlerinnen und Künstler könnte ich auf jeden Fall sagen dass es sich ihrer selbst Verantwortung insofern bewusst sein sollten gerade heute das sie sich nicht auf eine Galerie verlassen können dass sie vielleicht mehrere Galerien brauchen, wobei aber Künstlern manchmal gar keine Galerie haben.
00:48:22: Also man kommt nicht umhin als Künstler heute um die Selbstvermarktung und sich darum zu kümmern selbst Kontakte zu Kuratoren, selbst Kontakt zur Medien, selbst Kontakte zu Kunstvereinen also Selbstkontakte ebenso haben für die eigene Öffentlichkeit zu sorgen und für die eigene Vermarktung zu sorgen, da kommt man heute einfach nicht um ihn.
00:48:45: Das schaffen die meisten Galerien auch nicht und es ist mit einer Galerie gar nicht bewältigbar und das kann die Galerie auch gar nicht alleine bewältigen.
00:48:54: Da kann man der Galerie keinen Vorwurf machen.
00:48:56: Der Künstler kommt heute nicht um hin wirklich Networking zu machen um sich selbst darzustellen, um sich selber eben auch zu vermarkten.
00:49:06: Super Tipp.
00:49:07: Eine Rückfrage dazu, wenn du sagst zu Kunstvereinen, zu Galerien, zu Medien?
00:49:12: Was meinst du mit Medien?
00:49:15: Mit Medien meine ich das eben mit Redakteuren und Journalistinnen und Journalisten die ja auch oft frei arbeiten dass ich einfach dazu kontakt suche habe und dass ich mit denen versuche irgendwie dann Kanal aufzumachen, das sich über meine Kunst sprechen kann.
00:49:34: Dass die vielleicht mal einen Atelierbesuch machen, über ein Atelier Besuch berichten, dass die eben in meiner Ausstellung kommen, dass sie eben über mich berichten.
00:49:46: Und das ist ja ... Ich mein der Künstler lebt ja von Öffentlichkeit!
00:49:49: Ja und wenn du sagst Kontakt zu Kunstvereinen oder sowas, dann meinst du wahrscheinlich auch um die Möglichkeit zu bekommen, Ausstellungen zu haben oder an Ausstellung teilzunehmen um Sichtbarkeit zu bekommen?
00:50:02: Ganz genau.
00:50:03: Weil zum Beispiel gerade bei jüngeren Künstlerinnen und Künstlern ist es ja so dass die Kunstvereine so die ersten Institutionen sind, die ihnen eine Plattform bieten.
00:50:12: das sind ja nicht die Musee in der Regel also die Ersten Anlaufstellen.
00:50:16: für mich als junger Künstlerin wäre der Kunstverein weil die eben So die erste Stufe sind für Künstlerinnen, um mal institutionell ausgestellt zu werden.
00:50:28: Und auch für Galerien dann interessant sind ... Boah!
00:50:33: Die Kunstvereine sind ja schon die ersten Filter, ne?
00:50:35: Die ersten institutionellen Filter Für Künstlerin und Künstlern im ernsthaften Kunstbetrieb.
00:50:42: Da gucken doch dann auch Galeriene oder vielleicht auch Museen.
00:50:46: oder wenn man Stipendium mal haben möchte, dass man sagen kann, oh man hat jetzt schon zwei Institutionen in der Ausstellung gehabt.
00:50:52: In Kunstvereinen das ist eben so.
00:50:55: ein Faktor ist wo sich andere dann daran orientieren um dann eben sagen naja wenn der Kunstverein den ausgestellt hat dann scheint es ja schonmal eine erste Empfehlung zu sein
00:51:06: was denn auch wieder für Kunstinteressenten irgendwie ganz wichtig ist weil die sich ja ganz häufig nicht nur auf den eigenen Geschmack oder die eigene Bewertung verlassen, sondern irgendwie nochmal so einen Armen von außen brauchen.
00:51:20: Dass das wirklich Kunst ist?
00:51:22: Ganz genau!
00:51:23: Das ist ja diese institutionelle Absicherung.
00:51:25: Also dass man Künstlerinnen und Künstlern in einem Kunstverein oder nur im Museum noch mehr gezeigt wird.
00:51:32: Das ist eben diese kunsthistorische Absicherung, die damit beginnt.
00:51:36: Und das ist was das Publikum auch braucht letzten Endes die Kunsthistorische Absicherung.
00:51:43: Das brauchen auch Sammler, also ich meine das ist ja klar sammler möchten entdecken und eben für sich eben Positionen finden wo sie dann später sagen können Ich war schon einer der ersten Für den Künstler in Tifano Galdner aber nichts jetzt.
00:51:55: so Trotz ist es so dass der Kunstbetrieb eben auch von kunsthistorischer Absicherung lebt Und dazu braucht man Kunstvereine und Museen interessant auch fürs Publikum.
00:52:08: Und deswegen sage ich auch, wenn Künstlerinnen und Künstlern das die sich auch durchaus im Kunstverein bemühen sollten.
00:52:14: Ist viel leichter reinzukommen ist natürlich immer noch schwer weil die Zeit begrenzt ist.
00:52:18: man kann nur ein paar Ausstellungen ja machen es gibt viel zu viele künstler.
00:52:21: letztlich aber dass ist so ist doch viel einfacher in einen Kunstvereinen zu kommen weil hier auch diese Aufgabe sehen die sie in den Kunstbetrieb haben als bei einem Museum
00:52:34: Ja und weil die eben auch häufig experimenteller sind, die nehmen gerne mal eine neue ungewöhnliche Position.
00:52:40: Und schauen wir was passiert?
00:52:42: Ja, stimme ich dir zu.
00:52:43: Die können auch viel experimentell arbeiten als möglicherweise ein staatliches Museum wo noch ein Gremium dran hängt und die dann noch rechtfertigen müssen was mit dem Geld passiert.
00:52:54: also kurz vor einer müssen ja mittel natürlich auch rechtfertig arbeiten ist im da schon stückweit freier.
00:53:00: was das kuratorische Konzept angeht
00:53:03: Du hast in einem Nebensatz noch was gesagt, da muss ich einfach nochmal nachfragen.
00:53:08: Du hattest gesagt es reicht heute einfach nicht mehr eine Galerie zu haben oder auch zwei.
00:53:15: Da klingt ja auch so ein bisschen durch dass sich dieser Kunstmarkt extrem verändert hat und das auch die Wirtschaftskrise den Markt jetzt inzwischen erreicht hat.
00:53:25: Wie schätzt du den Markt überhaupt noch einen?
00:53:28: Also es heißt regelmäßig.
00:53:31: Der Markt ist schwierig, aber der Markt war glaube ich schon immer schwierig.
00:53:36: Dann gibt es mal so ein paar Zeiten vielleicht wo's dann irgendwie heißt Boah!
00:53:42: Der Markt boomt.
00:53:44: Wo ich mich auf einmal frage, der Markt boomte sind dann eigentlich so großen Auktionsergebnisse und die es dann sogar in Boulevard Medien schaffen.
00:53:52: das ist ja nicht der Markt in dem Sinne.
00:53:54: also ich sehe das schon so dass der Markt immer schwierig.
00:53:58: Künstlerinnen und Künstlern war das schon immer schwierig, von ihrer Kunst zu leben.
00:54:02: Und es hat sich die letzten Jahrzehnte, meine ich auch nicht geändert... ...und es kam ja immer mehr Künstlerin und Künder dazu.
00:54:10: Es kam auch immer mehr Galerien dazu und Offräume und Kunstvereine und auch Museen.
00:54:15: Der Markt ist größer geworden und Kunst... Messen.
00:54:20: Und aber die Käufer sind nicht entsprechend gewachsen in der Anzahl, von daher ist das glaube ich sogar noch ein bisschen enner geworden dieses Öhr-Nadelöhr da durchzukommen als Künstler um dann eben zu diesem Kuchen zu gelangen.
00:54:36: und deswegen meine ich eben auch dass künstlerinnen und künstlern heute die können sich nicht auf Galerien verlassen auf die eine oder andere Galerie weil irgendwann isst dann Wenn ich da ein paar Jahre gewesen bin und drei, vier Ausstellungen gemacht habe dann ist so das Publikum der Galerie auch schon so'n bisschen gesättigt.
00:54:56: Und es erzählen mir auch Galerien.
00:54:58: eben dass sie irgendwann sagen nach ein paar Jahren Ich finde für diesen Künstler einfach keine Käufer mehr!
00:55:03: Deswegen kommt der Künstl... Also heute man kommt ja nicht umhin um die Selbstvermarktung zu betreiben weil man einfach ständig auch eben nach neuen Leuten und neuen Institutionen suchen muss wo man irgendwie mal Sichtbarkeit kommen kann.
00:55:22: Und der Markt ist einfach so und es kommt heute noch dazu, dass eben auktionshäuser sehr viel Galeriarbeit letztlich machen auch und was heißt machen?
00:55:35: Also manche auksionshäuser machen ja heute auch Ausstellungen oder die vertreiben eben auch Contemporary Art eben eigentlich immer so den Galerien vorbehalten, blieb.
00:55:48: Also dass sie sehr stark in den zeitgenossen Bereich reingewandert sind und eben so große Unterschreitungen gibt auch Überschneidung mit Entschuldigung zwischen Galerie- und Auktionsmarkt und was noch dazu kommt das viele Privatleute heute auf Aktionen einkaufen und insofern dann eben auch ihr Geld auf Auktionen ausgeben nicht immer unbedingt bei der Galerie.
00:56:12: Also der Markt hat sich insofern ein bisschen vermengt, aber es sind auch Chancen hinzugekommen durch eben soziale Medien.
00:56:19: Durch Internet.
00:56:20: Durch die vielen Möglichkeiten der Selbstdarstellung, die Künstlerinnen und Künstlern heute haben.
00:56:25: Und von daher sollten diese auch wirklich nutzen.
00:56:27: also ich kann wirklich nur sagen Es gibt Künstlers, die kenne ich, die sagen Ich habe eine Galerie, lehnen mich zurück und dann Blame it to the gallery als wenn's nicht läuft, dann ist die Galerie schuld.
00:56:39: So einfach kann man sich das Klammer auf mehr, Klammern zu nicht mehr machen.
00:56:42: Ja,
00:56:44: und wenn du vorhin davon gesprochen hast es gibt immer mehr Veranstaltungsortes.
00:56:48: Es gibt aber auch sehr viele Künstlerinnen und Künstlern Aber die Zahl der Sammlerinnen ist nicht unbedingt gewachsen.
00:56:54: das letzte was Du jetzt gesagt hast Wir haben es ja aber auch ein bisschen in der Hand, den Markt für uns wiederum breiter zu machen.
00:57:01: Ich brauche ja nicht nur die ernsthaften Sammlerinnen und Sammlern, die da mit sehr viel Geld stehen und auf die tolle Kunst warten sondern ich habe ja auch die Möglichkeit in meinem Umfeld vielleicht zu verkaufen und so eben ein bisschen mehr Fuß zu fassen.
00:57:15: das gibt's ja auch immer und da haben wir Möglichkeiten.
00:57:17: also was heißt in meinem umfeld?
00:57:19: durch Social Media kann ich weltweit auf mich aufmerksam machen und dass ist eben eine Chance.
00:57:25: die hatten
00:57:25: wir früher nicht.
00:57:26: Also nochmal so ein kleiner positiver Aspekt zu diesem wirklich schwierigen Markt, da hast du recht?
00:57:33: Genau das sagst du.
00:57:33: was richtig ist, was eben vielleicht aus sich ein bisschen im Auflösen ist habe ich den Eindruck dass eben klar man möchte in Sammlungen kommen, man möchte eine namenhafte Sammlung kommen die vielleicht auch eigene Ausstellungsräume haben.
00:57:46: aber wie viele Bilder kaufen wir von mir und es ist überhaupt doch kein... Es gibt überhaupt keinen Grund, warum ich Privat-Sammler oder Privatkäufer sind.
00:58:00: Das ist ja nicht jeder Sammler und Privat Käufe anders betrachten sollte als einen Sammlern.
00:58:06: Natürlich ist es interessant für die Biografie, das habe ich ja vorhin gesagt.
00:58:10: natürlich soll ich mich darum bemühen in namhafter Privatsammlung zu kommen.
00:58:13: Die spielen hier mit ihrer Sammlung auch was... Gerade Ausstellungen geht oder Publikationen natürlich.
00:58:19: Aber ich kann eine Galeristin zitieren von vor dreißig Jahren, dass sie sagte mir ist ein guter Privatkäufer lieber als institutioneller.
00:58:26: Die hat es erkannt und gesagt nein unterschätzt die Privatkäufe nicht, die vielleicht einen oder zwei Bilder kaufen das sind doch auch Käufer, die interessieren sich doch auch für meine Arbeit und sie möchten doch auch mit diesen Inhalten leben.
00:58:40: Und die kaufen doch nicht nur aus dekorativen Aspekten heraus.
00:58:45: Das heißt eben nicht dass ein Privatkäufer es nicht an Inhalten interessiert ist.
00:58:49: wenn das vielleicht der Grund sein soll das man sagt ja das ist eben nur Lieschen Müller.
00:58:54: nein auch Lieschan Müller interessiert sich für Kunst und von daher besteht überhaupt kein Grund an Privat Leute letztlich anders zu behandeln als vielleicht dem großen Privat-Sammler.
00:59:07: Wir reden ja hier die ganze Zeit über ein wirtschaftliches Gut, das aber einen hohen emotionalen Wert hat und zwar sowohl für den Käufer und vielleicht noch mehr für den normalen Käufler als für den Sammler und natürlich für den Produzenten für die Künstlerinnen und Künstlern.
00:59:23: Genau!
00:59:23: Und vielleicht noch einen zweiten Tipp, den ich eigentlich sprohn habe kann man daraus ableiten dass man eben nur weil man wirtschaftlich denkt oder weil irgendwo ein Preisschild dran hängt oder weil man etwas zum Verkauf anbietet als Künstler, bedeutet das für mich keinen kulturellen Ausverkauf.
00:59:39: Kein Verrat an kulturellem Werten und auch nicht die Abwesenheit oder des verleugnen von Inhalten.
00:59:47: Das bedeutet einfach nur dass wenn ich hier mal ein Preischild dran klebe, dass es vielleicht auch Teil des Respektes ist, den ich dann bekomme kauft, weil er sagt okay mir ist das einfach das wert und ich gebe jetzt mein Geld dafür aus.
01:00:06: Ja kann man vielleicht auch so sehen als Künstler?
01:00:09: Ja auf alle Fälle sollte man glaube ich sogar.
01:00:12: Ich glaube es ist ein schönes Schlusswort obwohl wir hier einen fast aufgemacht haben.
01:00:18: gegen Ende finde ich dass nochmal viel größer ist als das womit wir gestartet sind.
01:00:23: Mut zur Lücke heute würde ich sagen
01:00:25: Ist ein endloses Thema, das ist richtig.
01:00:27: Aber es ist auch ein Thema dass sich immer weiterentwickelt.
01:00:30: Es ist so kein starres Gebilde also der Kunstbetrieb für mich auch nicht so.
01:00:34: und des Denken.
01:00:35: wie gesagt wir hatten schon mit dem KI da ist mir aufgefallen dass die Künstler da auf die Barrikaden gegangen sind gesagt haben aber bei KI möchten wir doch bitte wissen was mit unseren Urheberrechten passiert Wer daran verdient und wir möchten auch daran verdienen.
01:00:50: Und das ist möglicherweise eben schon so ein Turning Point, dass da sich was tut bei der Einstellung.
01:00:57: Lieber Dirk vielen Dank!
01:00:58: Das war ein sehr spannendes Gespräch mit vielen, vielen Randthemen die alle mindestens so wichtig waren wie das zentrale Thema.
01:01:06: Ich danke dir ganz herzlich und vielen Dank für deine Expertise und Einschätzung.
01:01:10: Danke für die Einladung.
01:01:13: Genau diese Gespräche mag ich so.
01:01:15: Eigentlich sind wir mit einem klar umrissenen Thema gestartet, nämlich Verträge und am Ende geht es dann aber um etwas viel größeres – um Verantwortung, um Selbstverständnis, um Sichtbarkeit und darum wie Künstlerinnen und Künstlern ihren eigenen Weg im Kunstbetrieb mitgestalten können ohne ihre Haltung zu verlieren!
01:01:38: Ich hoffe, ihr konntet viele Anregungen mitnehmen und ihr werdet in Zukunft auch ein klein wenig dazu beitragen dass sich der Kunstmarkt für uns Künstlerinnen und Künstlern weiter professionalisiert.
01:01:50: Ich jedenfalls werde daran arbeiten!
01:01:52: Und bevor ich wie angekündigt mit meinen Hörerinnen und Hörern über Apple Podcasts kurz sprechen möchte
01:01:58: hier
01:01:59: auch schon oben gesagt eine kurze Info vom Unterstützer dieses Podcasts.
01:02:05: Dieser Podcast wird unterstützt von Manuel Koch und seinem Salon Schinkelplatz.
01:02:10: Das Kunst auf dem Kunstmarkt als Investment gehandhabt wird, das ist erst einmal nichts Neues!
01:02:15: Aber wenn man es richtig macht geht es dabei um sehr viel mehr als allein Geld – denn die schönste Rendite ist die Freude an der Kunst.
01:02:23: Das sagt Manuel Koch als Kunstsammler, Kunstkenner- und Finanzexperte Und diese Freude von der spricht ist ja eigentlich dreifach.
01:02:31: Zum einen entsteht sie aus dem Wissen, dass du mit dem Kauf von Kunst Künstlerinnen und Künstlern unterstützt – und ihnen Wertschätzung schenkst!
01:02:39: Für mich persönlich als Künstlerin ist das erstmal mega wichtig, denn diese Verkäufe helfen uns ja die Kunst zu machen, die wir machen möchten.
01:02:47: Punkt zwei ganz klar Du hast die Freude an einem neuen Kunstwerk, das deinen Alltag verschönert und bereichert.
01:02:54: Und apropos Bereichern, Punkt drei.
01:02:56: Durch das Kaufen von Kunst kannst du durchaus auch mal ein richtig gutes Investment tätigen.
01:03:02: Infos zu Manuels Veranstaltung und Einblicke in seine Sammlung im Salon Schinkelplatz findest Du auf der Webseite www.salonschinkelplatz.de und Folge Manuel Koch auch auf seinem Instagram-Kanal Kunst Investments.
01:03:17: Alle Links findest du in den Show Notes.
01:03:20: So und jetzt zu meinem angekündigten Thema.
01:03:23: Ich freue mich riesig, dass der Atelier Talk Podcast auf Spotify inzwischen wirklich viele Bewertungen bekommen hat!
01:03:30: Vielen vielen Dank dafür.
01:03:32: natürlich freue ich mich dort auch über jede weitere fünf Sterne Bewertung.
01:03:36: es gilt noch mehr Sichtbarkeit zu erlangen und in Bezug auf die Bewerten auch mal den einen oder anderen großen Kunst podcast einzuholen.
01:03:44: schaut euch das an wir sind echt gut dabei also macht bitte unbedingt weiter so.
01:03:49: aber Aber liebe Apple Podcast-Hörerinnen und Hörer, was ist denn dabei euch los?
01:03:55: Da ist wirklich noch Luft nach oben.
01:03:57: Obwohl etwa die Hälfte der Hörerin und Hörer über Apple Podcasts gehört.
01:04:02: Habt ihr gerade mal halb so viele fünf Sterne Bewertungen abgegeben!
01:04:06: Und noch viel weniger von euch haben sich ein paar Sekunden Zeit genommen diesen kleinen Kommentar zu schreiben den man ja bei Apple Podcast hinterlassen kann – obwohl das echt wichtig für mich ist.
01:04:17: Es muss kein Roman sein.
01:04:19: Kurzer Satz, ein Daumen hoch oder ein freundlicher Smiley.
01:04:23: Das hilft dem Podcast tatsächlich enorm sichtbarer zu werden und noch mehr Künstlerinnen und Künstlern zu erreichen.
01:04:30: Und mir bedeutet es die Welt!
01:04:32: Es streichelt die Seele, es fühlt sich gut an.
01:04:34: bitte schenkt mir das dann schenke ich euch auch eine ganze Weile interessante Themen rund um die Kunst.
01:04:41: Na gut, ich kann das sowieso nicht aufhören.
01:04:43: Aber es ist eine kleine Bezahlung ein kleiner Gegenwert!
01:04:47: Wenn euch diese Episode gefallen hat wenn ihr diesen Podcast mögt dann freue mich deshalb riesig über fünf Sterne ganz egal auf welcher Plattform ihr hört und wenn ihr jemanden kennt für den dieses Gespräch vielleicht spannend sein könnte dann schickt den Ateljetok einfach weiter.
01:05:03: genauso wächst diese kleine Podcastgemeinschaft.
01:05:07: Dafür hilft auch Instagram.
01:05:08: Auf Instagram heißt der Podcast ateljetalk.podcast.
01:05:13: Ich bedanke mich nicht nur fürs zuhören, ich bedanque mich bei meinem Gast Dirk Leher Den ihr übrigens auch auf Instagram führt und zwar unter dirklehrcollection Und hört seinen Podcast den Kunstradar
01:05:26: podcast.
01:05:28: Vielen vielen Dank dass ihr wieder dabei wart!
01:05:29: Ich freue mich auf die nächste Folge.
01:05:31: bis dahin macht es alle gut.
01:05:33: Tschüss eure Stefanie Höhmer.