00:00:05:
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu Episode onehundertdreiunddreißig von Atelier Talk, dem Podcast mit Gesprächen über Kunst.
00:00:18: Und vor allem über den Weg dahin zu dieser Kunst!
00:00:21: Mit Blicken direkt in die Ateliers zum Anregen, zum Mut machen – ja vielleicht doch manchmal zum Neugierde befriedigen?
00:00:28: Ein Podcast mit interessanten Menschen und den verschiedensten Themen rund um das Kunstmachen, das Kunst zeigen… und natürlich auch das Kunstverkauf.
00:00:41: Nämlich dich mit zu meinen Gesprächen und gleichzeitig auch auf meinem eigenen Weg in der Kunstwelt.
00:00:52: Bevor ich zum heutigen Thema und natürlich auch zu meinem heutigen Gast komme, möchte ich euch erst einmal ein riesiges Dankeschön aussprechen!
00:01:01: Die letzte Episode war eine Solo-Episode und ich habe über das Thema Kunst und Politik gesprochen.
00:01:07: Ich hatte kurz vorab überlegt, ob ich das wirklich tun soll.
00:01:11: Denn das ist ja nun ein Thema bei dem nicht alle spontan begeistert Hurasch rein.
00:01:15: Das war mir klar aber es lag mir doch sehr am Herzen und dann habe ich's halt gemacht.
00:01:20: irgendwie musste ich es glaube ich machen Und was dann passierte war nicht voraus zu sehen.
00:01:24: Ich hab noch niemals so viele Zuschriften bekommen in den ganzen gut fünf Jahren Per Mail über Kommentare bei Spotify.
00:01:34: Manche haben meine Handynummer aus, finde ich gemacht haben mir was geschickt.
00:01:38: Ich habe Direct Messages bei Instagram bekommen und die Zuschriften waren kurz und nüchtern bis hin zu wirklich lang und sehr persönlich.
00:01:47: Sie waren also mega unterschiedlich aber sie hatten eine Gemeinsamkeit!
00:01:52: Sie waren durchweg ohne Ausnahme zu einhundert Prozent Positiv.
00:01:58: Das hat mich so überrascht, dass bei so einem Thema, bei dem man sich ja normalerweise ziemlich schnell in die Haare auch mal kommen kann, das so viel zurückgespiegelt wird, dass man es ähnlich oder genauso sieht und alles durchweg positiv war.
00:02:14: Das ist doch irgendwie kaum vorstellbar.
00:02:17: Aber das fühlte sich ziemlich klasse an, vielen Dank dafür!
00:02:21: Nicht nur weil ich das Gefühl habe dass man interessiert zuhört oder dass ich mit einem Thema mal wieder euren Nerv getroffen habe oder euer Interesse getroffen haben aber auch weil ihr mir gerade wenn es zu so einer Episode so viel Rückmeldung gibt einfach Hoffnung gebt.
00:02:38: Was ich damit meine, welche Art von Hoffnung das weißt du wenn nur die letzte Episode gehört hast.
00:02:44: und wenn nicht ja dann hör sie einfach.
00:02:47: Aber nicht heute!
00:02:47: Heute geht es um ein anderes Thema dass allerdings auch nicht ganz ohne.
00:02:51: Es geht um KI.
00:02:53: Mit KI befasst haben wir uns hier schon.
00:02:56: KI ist zurzeit in aller Munde aber ich denke dass das heutige Thema nochmal ganz anders drangeht denn es geht nicht um KI Kunst, es geht noch nicht mal direkt um die Kunstwerke selbst.
00:03:08: Zumindest steht das so nicht im Mittelpunkt.
00:03:10: Es geht um KI, die zunehmend beginnt und Kunst zu erklären Und damit wird die ganze Sache nochmal anders interessant.
00:03:18: Denn sobald eine Maschine auf unsere Fragen zu einem Kunstwerk antwortet dann geht es ja Um das Wissen dahinter, um die Auswahl Autorität, vielleicht sogar um sowas wie Interpretation und Sichtweisen.
00:03:33: Und damit geht es letztendlich auch darum, wie wir Kunst überhaupt wahrnehmen!
00:03:40: Genau darüber habe ich mit Kerstin Ludolf gesprochen.
00:03:42: Sie ist Geschäftsführerin des renommierten Hirmerverlags, sie macht ihre Arbeit mit sehr viel Erfahrung denn sie arbeitet dort seit mehr als zwanzig Jahren und sie beschäftigt sich natürlich mit der Vermittlung von Kunst und Kultur bisher in Büchern aber eben zunehmend jetzt auch im digitalen Format.
00:04:00: Konkret bedeutet das dass der Hirmer Verlag true size of art entwickelt hat Eine KI-basierte Anwendung, die es ermöglicht eigene Fragen zu stellen.
00:04:10: Und zwar zu Kunstwerken oder direkt an Künstlerinnen und Künstlern.
00:04:16: Und man kann sich diese Antworten sogar in verschiedenen Formaten geben lassen.
00:04:21: Was das genau bedeutet, darüber sprechen wir noch aber... Das klingt zunächst jedenfalls schon mal ganz spannend und nach einer ziemlich praktischen Erweiterung der Kunstvermittlung so viel mehr als ein Buch!
00:04:32: Aber je länger wir darüber sprechen desto weniger geht es um die Technik dahinter.
00:04:36: denn Hast du schon mal darüber nachgedacht, was passiert wenn ein berühmter vielleicht verstorbener Künstler oder Künstlerin dir plötzlich in der Ich-Form antwortet?
00:04:48: Wer entscheidet welche Informationen diese Antworten einfließen.
00:04:52: Was geschieht mit mehr Deutigkeiten die in der Kunst ja nun mal oft auftauchen?
00:04:59: Gerade deshalb so spannend, weil diese Fragen doch eigentlich viel weiterreichen als einfach eine neue KI-Anwendung zu beschreiben.
00:05:06: Wir sprechen zwar über die Möglichkeiten von True Size of Art aber genauso geht es über die Grenzen.
00:05:13: Es geht um Verantwortung und die Quellen, die herangezogen werden Und über die Frage ob so etwas unser Sehen also unsere Wahrnehmung von Kunst vielleicht beeinflusst.
00:05:24: Und dann sind das ganz schnell Überlegungen, die viel weiterreichen und viel mehr betreffen als nur ein neues digitales Werkzeug.
00:05:32: Das finde ich echt spannend!
00:05:34: Vielleicht ist es ja auch ein Themenkomplex der einem so ein bisschen im Hinterkopf bleibt in der Zukunft wenn man mit KI oder so plaudert?
00:05:43: Eingestiegen in unser Gespräch bin ich eher analogen Frage und zwar wollte ich gern wissen, ob Frau Ludolf die ja nun schon wirklich lange für einen Kunstverlag arbeitet ein schönes Kunstbuch immer noch genießen kann.
00:05:57: Ob sie wenn sich zum Beispiel gemütlich mit einer leckeren Tasse Tee in den Sessel kuschelt und einen tollen hochwertigen Bildband durchblättert Ob sie das dann noch genießen kann?
00:06:07: Oder funkt ihr dann Ihr Fachfrauenblick dazwischen, ist hier ganz schnell dabei keine Ahnung.
00:06:12: Das Layout zu analysieren die Schriftgröße, die Aufbereitung der Fotos oder die Haptik oder so.
00:06:20: Die Antwort ist beides!
00:06:22: Das ist mein großes Glück.
00:06:24: also die Freude am Kunstbuch bei jedem neuen Buch, was wir herausbringen und was hier im Verlag eintrifft bewahrt glücklicherweise.
00:06:35: aber natürlich kann man auch diesen professionellen Blick nie ganz vollständig ausschalten.
00:06:41: Ich sehe natürlich wenn der Abbildung vielleicht doch ein bisschen dunkelgedruckt sein könnte oder wenn irgendwo auf einer Seite doch ein bißchen Farbe auf den weißen Buch ändern beispielsweise von polflächigen Abbildungen abgelegt haben könnte.
00:06:57: Da kann man, wenn man sich so intensiv mit Büchern beschäftigt nicht rüber hinweggucken auch wenn das New-Yorens sind.
00:07:06: Im Ganzen steht natürlich im Vordergrund dass wir über fantastische Themen der Kunst für die mein Herz wirklich schlägt Bücher machen die auf höchstem Level produziert werden.
00:07:18: Kunstbücher sind für mich Herzöffner
00:07:21: Also auch wenn sie privat durch ein Buch blättern, dass sie vielleicht noch nicht kennen.
00:07:25: Sie können immer noch eintauchen und das genießen und sind nicht nur ja am analysieren was da gerade gut ist oder nicht so.
00:07:34: Ich kann das analysieren ganz gut in die hintere Ecke drängen und mich an dem Thema und am Erscheinungsbild erfreuen.
00:07:41: Wir haben ja immer beides, wir haben sehr fundierte, gut lesbare Texte, wir habe wundervolle Abbildungen und es greift ineinander – und ehrlich gesagt, das nimmt dann auch Gefangen!
00:07:53: Die Aufmerksamkeit bleibt bei Inhalt und Optik Und da spreche ich auch Sie, auch als Künstlerin an.
00:08:01: Was wir geboten kriegen aus der Welt der Kunst ist einfach atemberaubend und von daher dominiert das auf alle Fälle diesen aufforhandenen professionellen Blick.
00:08:13: Sehr spannend!
00:08:13: Das habe ich mich wirklich gefragt in der Vorbereitung auf dieses Gespräch.
00:08:18: Dann ist in dem Zusammenhang noch eine Frage aufgekommen.
00:08:21: wie Bei den Künstlerinnen und Künstlern frage ich immer, wie ist die Kunst zu dir gekommen?
00:08:24: Aber vielleicht ist es bei Ihnen.
00:08:26: Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
00:08:27: Ich weiß es nicht!
00:08:28: Also dadurch, dass sich gar nichts über den Hintergrund weiß, frage' ich mal in beide Richtungen – wie sind sie und die Kunst zusammengekommen?
00:08:36: Ich kann an der Stelle sogar sagen, wie sind die Kunstbücher zu mir gekommen, weil das tatsächlich ein Zusammenhang ist, die Kunst-und-die-Kunstbüche.
00:08:48: gehabt, die Buchverleger waren unter anderem für Kunstbücher.
00:08:53: Das heißt ich bin aufgewachsen mit Kunstbügern, die ich als Kind in all ihrer Opulenz und Schönheit schon habe erleben dürfen.
00:09:04: Und auf diese Weise ist die Kunst auch zu mir gekommen und erst anschließend kamen Museumsbesuche und Galeriebesuche.
00:09:13: eine ganz große Reisefreude um mal ehrlich zu sein die mich nach dem schriftlichen Abi, als es darum ging was würde ich denn nun studieren?
00:09:22: durch die Republik auf eine kleine Universitätstour geführt hat bei der mir das Ansehen von Kunst und des reisenes kompetente Reisen zur Kunst.
00:09:33: So viel Spaß gemacht habe dass sich auf dieser Reise nicht nur meinen Studienort sondern auch mein Studienfach nämlich die Kunstgeschichte gefunden habe.
00:09:41: ja und so greifen also für mich Kunstbücher und Kunst sehr stark ineinander.
00:09:47: Das heißt, sie haben als Kind schon da gesessen und die Bücher durchgeblättert.
00:09:51: Und gegebenenfalls mit den Großeltern von den Großeltern Dinge gezeigt und erklärt bekommen?
00:09:57: Genau so!
00:09:59: Ich darf sogar noch einen Schritt weitergehen.
00:10:01: ich war als sechsjährige gebürtig in Marburg also... um die Ecke von Frankfurt am Main mit meinen Großeltern zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse und da auch tatsächlich zum ersten mal am Stand des Hürmerverlages, den ich heute leite.
00:10:18: Ich konnte dort auf der Buchmesser am Stand die Hürmabüche anschauen – das ist für mich immer noch so ein kleiner Gänsehautmoment wenn ich daran zurückdenke wie lang meine Geschichte mit Hürme eigentlich ist!
00:10:30: Vor allen Dingen, wieso?
00:10:31: Was war an diesem Stand, dass Sie sich daran erinnern.
00:10:34: Also für ein Kind ist es ja nun unwichtig ob das Verlag ABC oder Hirma ist.
00:10:39: Warum hat das sie so nachträglich beeindruckt und da ist im Kopf geblieben?
00:10:45: Stellen Sie sich ein sechsjähriges Mädchen vor was gerade lesen kann und was auf diese riesige Frankfurter Buchmesse gerät und beeindruckt ist, aber auch ein bisschen verschüchtert.
00:10:57: Also ich erinnere mich an diesen Moment wie ich mich eigentlich hinter meinem Großvater versteckt habe.
00:11:01: dann da am Hirmarstand war alle in geschäftigen Gesprächen und Anzügen deplatziert oder jedenfalls nicht integriert eingeschüchtert, eben gefühlt.
00:11:14: Und dann hat man mir erlaubt auf die Kunstbücher zuzugehen und mir doch einfach die Bücher anzuschauen.
00:11:20: Ich glaube das ist dieser Schlüsselmoment weg mit der Aufmerksamkeit von dieser verunsichernden Situation auf der Messe hinein in die Büche und in die Schönheit der Werke, die wir da begegnet sind.
00:11:33: ja zeitübergreifend Das hat sich eingeprägt, dieses Gesamterlebnis-Messe-Kunstbücher.
00:11:42: Aber dann wirklich auch die Aufmerksamkeit auf den Schönheiten dieser Weltkultur, die man darin entdecken konnte.
00:11:50: Wie lange sind Sie jetzt schon beim Hürmarverlag?
00:11:54: Viele Jahre.
00:11:55: Ich habe sogar mein Voluntariat hier im Hür mar Verlag gemacht.
00:11:59: Aber wirklich fest am Hür Mar Verlag bin ich seit dem Jahr zwei Tausend Vier, das heißt über zwanzig Jahre.
00:12:09: In der Zeit, die sie beim Hirmerverlag sind stellen Sie fest dass die Rezeption von Kunst oder das Lesen von Büchern sich verändert hat.
00:12:19: Irgendwo habe ich auch gelesen, dass der Hirmer Verlag von sich behauptet schon immer mit der Zeit gegangen zu sein.
00:12:25: was heißt das konkret für einen Künstbuchverlag?
00:12:29: Das ist eine sehr interessante Frage.
00:12:31: und ja, es hat sich viel verändert.
00:12:33: Sie können an meiner Verweildauer im Hürmerverlag sehen dass ich das schon eine sehr lange Zeit überblicke und gleichzeitig nochmal diese Sequenz aus den achtziger Jahren am Hürmerstand oder Ende der siebziger.
00:12:46: da sahen die Bücher natürlich anders aus als sie das heute tun.
00:12:51: Das hat nicht nur mit veränderten Lesegewohnheiten zu tun, denen auch aber natürlich mit radikal veränderten technischen Möglichkeiten und damit dass wir.
00:13:02: viele Bücher ja auch schon gemacht haben in früherer Zeit, also wirkliche Standardwerke zur Kunstgeschichte oder auch zur Archäologie herausgebracht haben die dann auch schon existiert haben.
00:13:14: Das heißt, die Themen haben sich nicht nur durch vielleicht einen veränderten gesellschaftlichen Blickwinkel verändert sondern auch dadurch dass einfach Bücher hier aus der Taufe gehoben worden sind, die auch international erschienen sind, oder im Kunstbuch waren, zum Beispiel über griechische Vasen.
00:13:36: Wir haben hier ein fünffbändiges Werk über italienische Fresten herausgegeben.
00:13:42: Das sind Bücher die man nicht wiederholt weil sie einfach existieren.
00:13:47: das ist das eine.
00:13:48: das andere es dass tatsächlich die Auflagen mit Zum einen veränderten Lesel-Gerohnheiten, zum anderen veränderten gesellschaftlichen Fragestellungen sich verändert haben.
00:14:03: Was sind die veränderten Fragestellerungen?
00:14:05: Ich will mal so sagen ich bin einer Zeit aufgewachsen in der das humanistische Gymnasium noch sehr etabliert war und man von einem sehr ausgeprägten Bildungsbürgertum sprechen konnte.
00:14:16: Das hat sich ein bisschen verändert.
00:14:19: Wir haben mit dem Computer völlig andere Medien entdeckt in der Zwischenzeit, das ja auch nicht zu vergessen.
00:14:26: Und damit hat das Kunstbuch tatsächlich einen sehr bleibenden Wert den es schon immer hatte nämlich in dieser Haptik die ihm zu eigen ist, die man auch in diesen sehr wertigen Ausstattungen wie ich vorhin schon beschrieben habe sehen kann exzellenten Abbildungsqualität, die wir dagegen setzen können.
00:14:47: Aber es gibt einfach auch noch andere Medien in denen natürlich auch Bilder gezeigt werden.
00:14:52: Denken Sie zurück in unser analoges Zeitalter.
00:14:55: Wir haben Kunst entdeckt in gedruckten Büchern.
00:14:58: Noch davor vielleicht in Flugblittern oder wie auch immer also jede Zeit der Diemedien und wir haben jetzt einfach die digitalen Medien dazu bekommen und das hat durchaus eine Einflussnahme da zur Folge gehabt.
00:15:12: Gleichzeitig ist es so, dass diese Bücher meine ich eine Dauerhaftigkeit haben auch in der wir die Thematik auf bereiten, die uns bleibt.
00:15:23: Und damit sitze ich jetzt hier im Jahr zwanzig sechsundzwanzig an einem Punkt wo es mir eigentlich maßgeblich darum geht beide Welten zu sehen.
00:15:31: wir haben die analoge Welt Wir haben die digitale Welt Beide haben aus meiner Sicht ganz massive stärken und Ich würde gerne in beiden Bereichen mit den Stärken arbeiten Das heißt auch Kunstbücher weiterführen.
00:15:44: wenn ich noch einen kurzen Schlenker mache Gerade diese wertigen Ausstattungen, die wir heute haben, treffen aus meiner Sicht einen Nerv der Zeit.
00:15:53: Die Bücher sind kostbar und können real in die Hand genommen werden.
00:15:57: Man traut ihnen zu, dass die Information, die darin veröffentlicht wird, solide ist – verlässlich!
00:16:04: Das sind alles Dinge, die im Zeitalter von Fake News natürlich auch sehr wertschätzen.
00:16:09: Es hat ein bisschen was zu tun mit der Renaissance von Venyl gegenüber Streaming.
00:16:15: Also die Scheiplatte erfährt natürlich auch wieder eine ganz andere Wertschätzung als zwischenzeitlich.
00:16:21: Und ich glaube, das kann man ganz gut mit den Büchern vergleichen, die wir machen.
00:16:25: Die sehen anders aus und haben eine andere visuelle Sprache auf der grafischen Ebene.
00:16:30: Grafiker benutzen andere Schriften oder andere Schriftkombinationen.
00:16:35: Viele historische Schriften werden nach wie vor eingesetzt, aber sie werden anders auf der Seite kopiert so dass das für unser in heutigen Zeiten geprägtes Auge eben auch modern und aktuell aussieht Und da glaube ich sind große... also in dieser Vielfalt der Ansätze sind große Entwicklungsprozesse abzulesen.
00:16:56: Sie haben jetzt schon die digitale Welt erwähnt, in die wir gleich gehen wollen.
00:17:03: Ich habe aber trotzdem vorher noch eine Frage.
00:17:05: Sie haben erwähmt, dass die Bücher oder die Rezeption sich stark verändert hat?
00:17:10: Kann man das auf irgendetwas zusammenschrumpfen?
00:17:14: Ist es vielleicht, dass diese Texte kürzer geworden sind?
00:17:17: Ist das hauptsächlich oder wie legen sie da den Finger drauf?
00:17:21: Wo sind die Hauptunterschiede?
00:17:23: Ja, Texte sind kürzere geworden, Nicht nur, wir trauen uns immer noch ausführlich eine Thematik solide zu erörtern.
00:17:35: Wir kombinieren das aber auch gerne mit Werktexten die dann eine andere Länge haben.
00:17:40: Also es ist so das Zusammenspiel von Essays, die den Raum bieten eine längere, also eine Thematik auch wirklich ausführlicher zu debattieren und auf der anderen Seite eben in die wirkliche Werkbetrachtung hineinzugehen.
00:17:54: Da spielen wir natürlich heute mit unterschiedlichen Komponenten.
00:17:58: Ich glaube ein wesentlicher Unterschied ist dass wir früher Bücher gemacht haben als Standardwerke unabhängig von Events.
00:18:07: Und heute ist es grob, der auch in unserem Verlag ersteinnten Bücher Event bezogen.
00:18:13: Event ist in diesem Fall eine Ausstellung oder ne neue Eröffnung einer Sammlung.
00:18:18: Das heißt wir machen Bücher mit Kooperationspartnern die Eine große kommende Sonderausstellung, gerade geschlossen wurde in Frankfurt.
00:18:30: Die Ausstellung zu Monés Küste da haben wir mit dem Städel zusammen gearbeitet.
00:18:35: oder es läuft in Halle eine große Ausstellung über die Schamanin oder wir stehen kurz davor die Großausstellung mit gleich vier Ausstellungsorten zu den blauen Reiter-Reiterinnen zu eröffnen.
00:18:49: und zu diesen Events.
00:18:52: Ausstellungen erscheinen Bücher.
00:18:54: Und die Unabhängigkeit des Kunstbuches von solchen Kooperationen, die stand früher im Vordergrund ist immer intensiver geworden und steht heute eigentlich im Fokus dessen was auch in unserem Verlagsprogramm
00:19:08: erscheint.".
00:19:10: Jetzt hat sich der Hürmerverlag entschieden einen Schritt weiterzugeben.
00:19:14: Sie sagen eventbezogen und sie machen die Bücher dazu aber sie haben diese AI Augmented Reality App und Sie haben jetzt etwas Neues, was sich True Size of Art nennt.
00:19:26: Und gehen damit wieder raus aus dem Buch sogar.
00:19:29: Können sie es uns bevor wir da inhaltlich drüber sprechen?
00:19:32: Ich habe einige Fragen dazu.
00:19:34: Uns das einmal vorstellen bitte!
00:19:38: Ja, wir haben zwei Elemente indem wir in die digitale Welt vorstoßen.
00:19:42: Das eine ist die augmented reality app.
00:19:46: Die macht es möglich dass man erinnern sich an den Tagesprofeten in Harry Potter, da sind die Bilder in der Zeitung beweglich zu sehen.
00:19:58: Also wie kleine Videos die in der Zeitung ablaufen.
00:20:01: und diese Augmented Reality App soll im Grunde das im Buch möglich machen?
00:20:06: Wir machen Kunstbücher!
00:20:07: Das heißt wir haben sehr viel auch mit bewegtem Bild zu tun mit Film, mit Performance, mit Videokunst.
00:20:16: Das sind Elemente die in unserem Verlagsprogramm ja eine richtige Rolle spielen.
00:20:21: und das bedeutet wenn man diese App sich aus Handy lädt den Scan der Kamerafunktion sozusagen nutzt das Handy dann auf eines der Bilder im Buch hält, denen ein Video hinterlegt ist, dass sich das Bild im Buch in Bewegung setzt.
00:20:40: Und das finde ich einen ganz enormen Fortschritt und Vorteil und auch ein Faktor, der einfach Spaß macht wenn man eben ein Video nicht nur als Still abbilden kann sondern wirklich auch den Auszug eines Videos direkt im Buch ansehen kann Genauso wie bei Harry Potter's Tagespropheten, wo man eben einfach das bewegte Bild sieht.
00:21:03: Also unser Zauberstab ist im Grunde das Handy an dieser Stelle?
00:21:06: Das ist das eine Element!
00:21:07: Das ist... Gut, gute
00:21:08: Frage dazu.
00:21:09: Beziehen sich diese bewegten Bilder wirklich nur auf Videos oder haben sie dann auch wenn ich über das Bild gehe, auch Hintergrundinformationen oder Animationen und so was dazu?
00:21:24: Wir entscheiden mit dem Video, was wir hinterlegen.
00:21:26: Das ist also in der Regel eine Videodatei und über diese Audioebene entscheiden wir, welchen Content wir da auch zusätzlich ergänzen.
00:21:39: Das heißt es kann entweder wenn wir von einem künstlerischen Video sprechen die Audioebene dieses künstlerschen Videos sein vielleicht Sprache.
00:21:48: Es kann, wenn wir einen Dokumentar-Filmsequenz hinterlegen wirklich Zusatzinformationen sein die aus einem Dokumentarelevent stammt.
00:21:58: Das haben wir gemacht bei einer Biografie zu Ottomodazon macht ganz viel Spaß.
00:22:03: oder wir haben beim englischen Herrensitz uns kleine visuelle Reisen in Form von Videos erlaubt, in denen auf der Audio-Ebene dann wiederum klassische Musik eingespielt wird.
00:22:15: Das heißt wir entscheiden natürlich dann wie wir den Spielraum die uns dieses Element der AI App gibt dann auch füllen.
00:22:23: das ist sehr vielseitig und für jedes Thema im Grunde fast unterschiedlich möglich.
00:22:29: Das ist sehr variabel und es dient immer, eben im Grunde dem Zweck ein Thema auch noch mit anderen Sinnen erfassbar zu machen oder andere inhaltliche Ebenen hineinzubringen.
00:22:40: Und das hat einen sehr belebenden Faktor und ich finde dass das auch sehr bei den Büchern oder diesem Typusbuch, den wir machen, dann sehr visueller als absolut sinnfällig
00:22:50: ist.
00:22:50: Es hat einen bestimmten Grund, warum ich das frage.
00:22:53: Danke dafür aber wir gehen erst mal zu der anderen Two Size of Art.
00:22:57: Das ist nicht Augmented Reality sondern das is KI.
00:23:00: Was ist da genau der Unterschied?
00:23:03: Ja der Unterschied ist tatsächlich ein großer.
00:23:06: also von Technik her ist es so, dass man keine App laden muss.
00:23:09: Sondern dass man sich auf beispielsweise unsere Website truesizeofart.com bewegt und dort einen Button nutzt der jetzt Testen heißt.
00:23:18: das heißt man wird eingeladen, dass sich auch wirklich selber anzuschauen Und dann landet man in einer Anwendung die unser Pilotprojekt is Franz Marc gewidmet.
00:23:29: Hallo Franz heißt.
00:23:32: Allererst ist ein historisches Porträt von Franz Marc begegnet, das wir mit KI animiert haben.
00:23:37: Der wendet sich einem zu und gleichzeitig blinkt ein Lila-Button mit dem Sprechblasensymbol was für die KI für den Chatbot der dahinter liegt auf.
00:23:49: man wird also eingeladen an dieser Stelle schon mit Franz Mark ins Gespräch zu gehen.
00:23:55: Wir haben uns hier gemeinsam mit unserem Kooperationspartner dem Franz-Markt Museum entschieden, dass wir mit Franz Marc in der Ich-Form kommunizieren wollen.
00:24:06: Also ein ganz direktes Gespräch mit dem Künstler führen wollen.
00:24:09: Klickt man jetzt auf diesen Button öffnet sich eine Seite, auf der man Fragen vorgeschlagen bekommt die man stellen könnte.
00:24:17: Das sind Fragen wie im Kenntnis der Materie für Interessanthalten und die sehr, sehr unterschiedlich sind.
00:24:23: Man kann aber genauso so wie wir das aus jeder öffentlichen KI kennen unten in einem Feld seine Frage eingeben und Franz Marc fragen was einen selber denn interessiert?
00:24:36: Und das ist der Grundansatz dieser Anwendung.
00:24:39: es ist uns wichtig dass eine individualisierte Form auf den Inhalt zuzugehen ermöglichen.
00:24:49: Noch mal einen Schritt zurück, wir machen hier Bücher das heißt wir erarbeiten wirklich wichtigen und soliden Content zur Kunst im Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern in den Museen.
00:25:00: Das heißt da entsteht Projekt für Projekt singulärer Content der nirgends woanders verfügbar ist denn er wird ja neu erarbeitet.
00:25:10: Dieser Content ist kostbar Er ist singulär und er ist hochspannend und vielseitig.
00:25:17: Wenn ich möglich mache, dass sich diesem Content, den ich im Rahmen solcher Projekte sei es vielleicht schon für einen Katalog erarbeitet, sei es unabhängig davon zur Verfügung habe – wenn ich den in einem geschlossenen Raum einspeise auf dem dann die Technik der KI anwende Das heißt also nicht, wie Sie es jetzt kennen von Chatshipiti im öffentlichen Raum mit der Fragemöglichkeit Zugang zu einem das was wir Weltwissen nennen.
00:25:45: Was aber ja nur ein kleiner Anteil tatsächlich des Weltwissens ist sondern auf einen geschlossenen Raum in dem wirklich validierte überprüfte verlässliche Informationen sich befindet genauso wie in einem Kunstbuch.
00:25:58: dann mache ich es möglich, dass der Nutzer sei es im Museum oder auf unserer Website seine eigenen Fragen an diesen Content stellen kann.
00:26:08: Das heißt, ich mache unterschiedliche Dinge.
00:26:11: Ich individualisiere und gebe dem der einzelnen Personen die Möglichkeit eigene Fragen zu formulieren.
00:26:19: Ich gebe gleichzeitig meinen Content dafür frei dass diese Fragen beantwortet werden und ich nicht an das als sonst in Essays oder in Werktextform, wie es vorhin ausgeführt habe, Vorgebe was gelesen werden soll.
00:26:36: Sondern Ich kann als Nutzer beeinflussen Was dafür Fragen kommen nämlich zu welchen Themen?
00:26:42: Das ist das eine aber auch In welcher Art.
00:26:45: also wir haben die Fragen in diesem Shoesize of Art Tool an den allgemeinen, kunstinteressierten Nutzer gerichtet.
00:26:55: Das heißt es kommt eine überschaubare Textlänge vielleicht vier, fünf Sätze wenn's ne kürzere Frage ist auch weniger vielleicht auch mal ein bisschen mehr.
00:27:05: aber das ist eine sprachliche Form die sehr leicht verständlich wiedergeht was wir eben auf diese Frage an Content hinterlegt haben.
00:27:16: Wenn ich jetzt aber sage, das ist mir zu knapp gefasst, formulier es mir doch ein bisschen ausführlicher kann ich das genauso tun wie zu sagen erzählt's mir in leichter Sprache wenn ich mit meinem Kind im Museum bin zum Beispiel mit Hallo Franz im Franz-Marktmuseum in Kochel.
00:27:37: Dann kann ich dieses Tool nutzen und zu sagen, so erzählen wir doch mal was über Franz Marc, sodass sich das meinem Kindergartenkind erzählen kann?
00:27:45: Also wie ... Was sind die wichtigen Punkte für meinen Kind?
00:27:47: Da wird natürlich ganz viel zu dem Kontext Tiere, der ja im Werk von Franz Marc eine sehr große Rolle spielen kommen vielleicht von den Haustieren zwei Rehen, Hani und Schlick.
00:27:58: also sprich Der Content, der eingespeist ist wird auf spannende Informationen darauf hin untersucht, oder ich nutze das ganze abends nach dem Besuch mit meinem Kind noch zu Hause und lasse mir eines der Werke.
00:28:12: Da gibt es zum Beispiel einen wunderbaren Eselsfries mit Gila-Eseln.
00:28:16: Lasse mir den Content des Bildes als gute Nachtgeschichte
00:28:20: verpacken.".
00:28:22: Das heißt, ich individualisiere nicht nur auf die Frage hin sondern ich individualisiere auch die Textebene, die ich will.
00:28:30: Und damit erreiche ich eines der Ziele, die Ich gerne erreichen möchte nämlich maximale Breite was die Nutzbarkeit angeht, auch was Generationen angeht.
00:28:40: Was Kunstinteresse angeht?
00:28:42: Man kann genauso fragen, wer man eigentlich sich sonst überhaupt nicht mit Kunst befasst und vielleicht lieber etwas mehr über das Leben dieses Künstlers erfahren will wie wenn ich eigentlich eingefleischter Kunsthistoriker bin und alles lieber doch ein bisschen genauer wissen möchte und mich zum Beispiel danach erkundige, was Franz Marc denn zu einem bestimmten Thema in seinen Briefen Zum Beispiel zum Ersten Weltkrieg, in dem er schlussendlich auch ums Leben gekommen ist sagt.
00:29:13: Das heißt ich kann hier eine sehr vielfältige Nutzbarkeit für den Inhalt herstellen und da sehe ich ein echtes zusätzliches Plus und ich sprach ja vom Stärken der KI also einen wirklichen Vorteil.
00:29:26: das greift ganz eng zusammen mit dem was wir in Büchern machen.
00:29:29: Das ist also für mich nicht ein neues Terrain, nur das Wie.
00:29:33: Es ist ein bisschen anders und da finde ich hilft uns die Technik der KI doch ganz erheblich um mit den ohnehin erarbeitenden Inhalt vielseitig auf Menschen zuzugehen.
00:29:44: Und das ist am Ende derselbe letzte Wollte.
00:29:48: Mir geht es in den Kunstbüchern darum Leidenschaft zu teilen und für Kunst zu infizieren und mir geht's ins Shoesize of Art um genau dasselbe.
00:30:00: Ich kann das nachvollziehen und sie treffen da ja auch den Zahn der Zeit, beziehungsweise ich glaube andersherum wenn Sie sowas nicht machen würden wäre wahrscheinlich schnell auch irgendwie das Gefühl.
00:30:12: Der Hirmerverlag lässt sich von den neuen Wegen und Möglichkeiten durch andere abhängen.
00:30:18: Das kann ich alles nachvollzielen.
00:30:20: Ich kann auch nachvollzehnen dass es vielleicht ja die Begeisterung schneller dadurch wachsen kann, weil Franz Marc dreht sich ja nicht nur mir zu.
00:30:30: Er lächelt mich auch an!
00:30:31: Auf einmal habe ich da irgendwie nicht nur diese Bilder die die ganze Welt kennt sondern ich kriege plötzlich ein Gefühl für so einen Charakter der dahinter steckt.
00:30:41: Ich sehe aber auch zwei Dinge die ich wirklich problematisch finde und die ich beide ganz gerne ansprechen möchte.
00:30:47: das eine wenn ich jetzt schon das Beispiel bringe dass Franz Mark mich anlächelt und ich ein Gefühl bekomme unwillkürlich für diese Person dahinter.
00:30:56: Und sie machen ja eine Vorauswahl, was wird mir erzählt?
00:31:01: Wie wird es mir
00:31:02: erzählt?".
00:31:02: Sie füttern da verschiedene Sachen rein solche Sachen die offiziell recherchiert und bewiesen sind.
00:31:10: Sie packen die Brieferin von Franz Marc, die natürlich auch ne persönliche Färbung haben.
00:31:16: wenn ich das jetzt alles so auf einer weiteren Ebene erlebe Also emotional, da kommt sehr viel auch unbewusst bei mir an.
00:31:23: Das verfestigt sich!
00:31:25: Das pflanzt sich in mir rein ganz anders als wenn ich einen kleinen Wandtext habe und das Bild dazu hängt.
00:31:33: Wie können Sie denn sicherstellen dass das was die Franz-Marc da erzählen lassen auf eine neue Art und Weise?
00:31:41: Und also Franz Marc wirklich nur als Beispiel ist... Dass es sich wirklich hier um Fakten handelt, dass da nicht etwas sich verfestigt.
00:31:51: Sie haben Fake News genannt aber auch was zwischen den Zeilen entsteht das überhaupt nicht wahr ist?
00:31:58: Ja wir haben das große Thema des Halluzinierens bei der KI grundsätzlich und das was wir hier tun in true size of art versucht im Grunde mit diesem Phänomen des Halluzinierens, sehr bewusst umzugehen und das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren.
00:32:18: Was meinen Sie genau mit Halluzinniern?
00:32:20: Meinen Sie das was ich meinte mit unbewusst Aufnehmen?
00:32:25: Ich bleibe erstmal auf der Ebene sozusagen, was entsteht als Antwort also sprich beim Inhalt und dann nicht beim Wie nehme ich es auf basiert auf Fakten, die geprüft sind.
00:32:41: Von denen wir sozusagen ausgehend können dass sie im Hinblick auf dieses Tool Handverlesen erstellt worden sind oder als historische Quellen ergänzt worden sind.
00:32:54: Klar die Briefer weil wir wollen ja sozusagen einen persönlichen Zugang auch haben.
00:33:01: Wenn wir jetzt im öffentlichen Raum also wenn wir eine öffentliche KI nutzen dann wissen wir jeweils nicht auf welche Quellen sie zugreift.
00:33:11: Es wird uns manchmal angezeigt, auch aber die KI entscheidet sozusagen in einem an sich erst mal unbeschränkten Raum wo Sie die Information für eine bestimmte Frage herholt.
00:33:23: das ist hier anders denn sie greift auf Informationen von dem wir zunächst einmal berechtigtweise ausgehen können dass sie korrekt sind zu.
00:33:33: Und damit reduziert sich sozusagen dieses Phänomen, dass die KI auch manchmal Sachverhalte, die wirklich überhaupt sachlich falsch sind, sich zusammenreimt.
00:33:46: Das reduziert bei dieser klar ausgewählten Datenbasis.
00:33:52: Es kann nicht vollends ausgeschaltet werden bei der Nutzung von KI.
00:33:59: Das, was uns tatsächlich hilft.
00:34:03: Mir ist es jetzt sehr lange nicht passiert, dass ich im Content da hatte, denn wir haben viel Zeit darauf verwendet.
00:34:08: wie briefen wir also wie der Basis prompt für die Steuerung der KI, für die Steuerung der Antworten, die sie ausgibt formuliert?
00:34:16: das hat uns monatlich gekostet sozusagen das Auszufallen.
00:34:22: Wir haben das sehr stark reduziert und deswegen sind mir solche Fehlerstellen jetzt nicht mehr untergekommen.
00:34:28: aber Sie können auftreten Das ist wahr.
00:34:31: Und wie gehen wir damit um?
00:34:33: Wir ermutigen in dem hinterlegten Quellen nachweisen unseres Tools, die für jedermann zugänglich, jede Frau zugänglig sind dazu sich bei uns zu melden.
00:34:45: es ist ganz klar angegeben an wen kann man sich wenden wenn irgendwo Inhalt auffällt oder wenn technische Fragen entstehen und wir wünschen uns da dass man auch auf uns zukommt weil Im Unterschied zu einem Buch, das einmal gedruckt ist und dann es keine Änderung mehr möglich.
00:35:01: Hier können wir natürlich jederzeit an die Datenbasis ran.
00:35:04: Und wenn wir feststellen dass irgendwo doch etwas knirscht ja eine zusätzliche vielleicht sehr klar formulierte Informationen ergänzt werden muss, dann tun wir das auch.
00:35:14: Wir haben das seit dem Launch gelounscht ist true size of art.
00:35:17: am dreißigsten Juli Auch tatsächlich in drei Fällen schon getan In drei fällen wo tatsächlich Allerdings keine Fehlerhaftigkeit entstanden ist, sondern wo wir schlichtweg Informationen ergänzen wollten.
00:35:30: Wo wir gesehen haben hier fehlt uns noch eine Information konkret zu einem Bild.
00:35:36: die hätten wir gerne dass sie auch zur Verfügung steht und dann haben wir nachgearbeitet.
00:35:41: ja Und ja Sie haben jetzt die Wahrnehmungsebene Die haben sich ja auch noch angesprochen.
00:35:48: was wir uns wünschen is ne gewisse Direktheit.
00:35:52: Wir haben eine sachliche Form der Formulierung gefunden, aber wir wollen natürlich hier auch Kunst sozusagen auf einer persönlichen Ebene nahebringen.
00:36:02: Sonst hätten die Kommunikation in Form des Ichs nicht möglich gemacht.
00:36:09: Die machen aber beides.
00:36:10: Man kann genauso mit In der dritten Person über Franz Marc sprechen, wie mit ihm in der ersten Person.
00:36:19: Wenn man die Möglichkeit hat, dann rutscht man ganz schnell da rein!
00:36:22: Ist
00:36:22: aber eine persönliche Entscheidung.
00:36:23: und wenn Sie sehen das vorgeschlagene Fragen auch in der Ehrform also welche Rolle spielt Farbe im Werk von Franz Marc formuliert sind?
00:36:34: Dann können sie da auch entnehmen dass sie das natürlich auch tun können.
00:36:37: und wenn sich solche Fragen aufrufen über ihn lesen und ich glaube, das ist sozusagen eine persönliche Entscheidung.
00:36:46: Wie will ich mich der Sache nähern?
00:36:49: Und wenn ich das ablehne in diesem direkten Dialog mit einer verstorbenen historischen Person zu gehen dann kann ich den anderen Weg hier auch wählen und ich bin nicht gezwungen es in vielen Gesprächen, die ich mit Kollegen im Kunstbereich führe.
00:37:08: Ist das eine Frage, die entsteht und zu sehr unterschiedlichen Haltungen?
00:37:13: tatsächlich führt.
00:37:14: Ich glaube, dass das eine sehr persönliche Frage ist.
00:37:18: Ich selber bin dafür sehr aufgeschlossen.
00:37:20: ich freue mich auch über eine historische Materie in einem Theaterstück wo selbstverständlich historische Persönlichkeiten auf der Bühne stehen die zu uns sprechen und Inhalte ihrer Lebenszeit sozusagen der Person auch auf die Bühnen bringen.
00:37:36: in modernen Interpretationen.
00:37:38: Das ist für Im Grunde eine sehr ähnliche Form.
00:37:41: Wir gehen in eine Inszenierung hinein, die aber so authentisch wie möglich ist weil sie eines will nämlich den Inhalt korrekt wiedergeben Aber eine Vermittlung zu wählen, die auch gut verstanden wird.
00:37:55: Ich kann zum Beispiel unter Nutzung der KI mir hier einen Text zu einem Werk in einen Rap Song oder ein Rock-Song übertragen lassen und das kann ich tun wenn jemand in dieser Sprache mit den fundiert richtigen Inhalten zu erreichen ist.
00:38:17: Ich könnte in der Schule Musikprojekte damit gestalten und warum sage ich das jetzt?
00:38:23: Es geht mir immer darum, eine Sprache zu finden, in der wir alle Generationen erreichen können die einen so wie anderen anders und nicht vorher schon zu entscheiden Kunst wird nur sachlich vorgetragen und mit Fußnoten sondern auch zu öffnen und zu sagen, sie ist für alle da.
00:38:43: Und ich will dass alle sich verstehen können.
00:38:45: und genau genommen mein Kindergartenkind was vielleicht sich jetzt eben auch schon abends.
00:38:50: Das True Size of Art funktioniert ja auch akustisch, das heißt ich kann mir die Texte, die dort generiert werden.
00:38:56: Die Antworten auch vorlesen lassen, dass vielleicht abends mit den Eltern sich eine gute Nachtgeschichte zu von Smarkt vorlesenn lässt.
00:39:04: Es ist vielleicht in der Schule daran interessiert über eine Love Story oder einen Crimi heranzugehen und später... Das Museum zu besuchen, mit den eigenen Kindern und die Kunstbücher zu kaufen.
00:39:17: Also ich will mal so sagen das ist eine Entwicklungslinie.
00:39:20: für jede Altersphase funktioniert was anderes Und mir geht es wirklich maßgeblich darum Für die Kunst aller Zeiten zu begeistern auch ganz massiv für aktuelle Kunst.
00:39:32: Ich hatte ja vorhin gesagt ich habe zwei Themen die ich dazu fragen möchte.
00:39:34: jetzt hab ich mindestens vier.
00:39:38: Gleich dazu Fangen wir gleich nochmal mit der Nummer vier an, die mir jetzt gerade kam.
00:39:43: Das liegt mir so am Herzen sie das zu fragen.
00:39:45: Sie haben es mit Franz Marc gestartet.
00:39:47: Es ist ein verstorbener Künstler.
00:39:50: Jetzt stelle ich mir mal vor Sie machen sowohl eine Mit meiner Kunst.
00:39:55: Ich bin jetzt grad mal so überheblich und nehme mich als Person einfach nur weil ich das ganz gerne nachvollziehen möchte.
00:40:01: dann würde eine KI Und ihr Experten Team würde mir Dinge in den Mund legen, die ich vielleicht so gar nicht sagen würde.
00:40:10: Weil man kann ja nicht jeden Satz festlingen.
00:40:13: Ich erinnere mich an eine Reise jetzt gerade.
00:40:16: Ich bin mit einer kleinen Künstlergruppe nach China gereist und wir haben dort in zwei Museen ausgestellt.
00:40:24: Und einem der Künstlern wurden ... nein anders!
00:40:29: Eine Künstlerin hat plötzlich die Kunst eines Kollegen vorgestellt was zu sehr viel Missmut geführt hat, was ich auch nachvollziehen könnte.
00:40:38: Sie hatte nichts Falsches gesagt sie war sehr wertschätzend und trotzdem hat der Künstler gesagt also das fand ich jetzt überhaupt nicht in Ordnung es hätte ich ja andere Worte gewählt usw.
00:40:48: Das ist ja jetzt mit so einer KI das gleiche Phänomen hoch zehn und das ist das eine.
00:40:55: mir würden Sachen in den Mund gelegt werden die ich so nicht sagen würde.
00:40:58: automatisch klar einfach nur weil ich sie nicht selbst sage Was ist denn bei einer lebenden Person Fakt und was ist Selbstdarstellung?
00:41:09: Ich nutze vielleicht irgendwelche Marketing-Tools.
00:41:12: Vielleicht stelle ich mich auf Instagram fantastisch vor und beschreibe meinen Arbeitstag, ach wie strukturiert der ist und wie engagiert ich bin und in Wirklichkeit liege ich irgendwie bis abends um neunzehn Uhr nur im Bett.
00:41:25: Das wird es schon immer gegeben haben.
00:41:27: und jetzt in der Welt, der von Instagram vielleicht sogar noch viel mehr.
00:41:31: Wie wollen Sie das da denn analysieren?
00:41:33: Also gerade wenn sie selber sagen wir wollen ja auch auf die zeitgenössische Kunst gehen dann betrifft es auch lebende Künstlerinnen und Künstlern.
00:41:41: wie kann das funktionieren?
00:41:43: Ich versuche diese vielen Fragen, die sich gleichzeitig auffärfen jetzt mal ein bisschen zu sortieren.
00:41:49: Das eine ist Wir entscheiden welche Datenbasis eingespeist wird.
00:41:55: Das heißt, wenn wir mit Ihnen oder Künstlerkolleginnen zusammenarbeiten dann gehen wir nicht auf Instagram-Accounts zu sondern wir gehen genauso vor wie bei Franz Marc.
00:42:09: Wir selektieren gemeinsam.
00:42:10: was gibt es überhaupt für Material und was wollen wir in true size of art zeigen und verwenden?
00:42:18: Wir brauchen immer Informationen!
00:42:20: Wir brauchen auch Bilder.
00:42:23: Das heißt, wie würden wir an so eine Sache herangehen?
00:42:25: Wir würden gemeinsam mit ihnen überlegen zu welchen Ausstellungen zum Beispiel sind schon Texte entstanden.
00:42:32: Was gibt es ansonsten für biografische Informationen über sie?
00:42:37: welche Werke würde Sie gerne darin zeigen?
00:42:41: das muss ja nicht alles sein sondern vielleicht ne Selektion biografische Fotografin, was würden Sie gerne zeigen?
00:42:49: Das heißt schon in der Auswahl auf der visuellen und der inhaltlichen Ebene steuern sie das Content hineinkommt den sie auch tatsächlich bestimmen als zeitgenössischer Künstler.
00:43:04: Idealkonstellation wird eine Ausstellung gemacht es entsteht Content.
00:43:10: Dieses Tool kann beispielsweise, wenn man im Franz-Marktmuseum ist oder dann in einer anderen Ausstellung wäre über die Scanfunktion des Handys.
00:43:17: Die Bilder an der Wand erkennen und führt dann zu eingespeisten Informationen zu genau dem Werk was man sich über diese Bilderkennung aufruft.
00:43:27: Das wäre eine ganz wunderbare Nutzung für so eine Ausstellung.
00:43:31: Dann stehe ich vor den Bild bekomme eingespeiste Informationen die wir miteinander vorher sozusagen ausgewählt haben, machen aber zusätzlich möglich.
00:43:39: Dass die Fragen, die ein Besucher vor dem Bild entwickelt in diesem Chatboard eingegeben werden können und beantwortet können auf Basis des gesamten Wissens was wir da eingespeist haben das heißt der gesamte Information zu ihnen als Künstlerin unabhängig davon genau genommen ob zeitgenössisch lebend oder eben... eine Künstlerin der Vergangenheit.
00:44:05: Das spielt dabei keine Rolle, Sie wiederum entscheiden dann auch bei der Programmierung des Basisproms ob diese Ich-Form überhaupt zugelassen wird?
00:44:15: Wenn nicht, dann wird alles in der dritten Person über sie stattfinden.
00:44:21: das heißt es ist ne Grundentscheidung die ich bei Beginn eines solchen Projektes, eines solchen digitalen Projekters Treffe.
00:44:29: möchte ich das überhaupt oder möchte es nicht?
00:44:32: Und dieses Phänomen, was Sie schildern also von einer Eröffnung wo ein Künstler den anderen nicht ganz treffend beschreibt.
00:44:39: Das ist natürlich ein Übergreifen.
00:44:41: Es kann Ihnen passieren dass die Presse über sie schreibt so wie's ihnen nicht gefällt oder dass ein Essay erscheint.
00:44:49: Das is ja legitim in unserer Gesellschaft und das kann Ihnen ganz unabhängig von Shoesize of Art immer und überall passieren.
00:44:58: Also das ist sozusagen ein Phänomen.
00:45:00: Ja, ich sehe bei dem True Size of Art den Schwerpunkt woanders nämlich dieses jemand interessiert sich für ihr Werk sie lässt sich begeistern und will einfach mehr wissen ja und will nicht unbedingt das Wissen was in den Wandtexten steht sondern hat ganz eigene Fragen.
00:45:19: Da will ich eigentlich hinkommen, dass diese Fragen auch wirklich beantwortet werden.
00:45:23: Denn wir haben jetzt eine Chance das zu tun.
00:45:26: Das konnten wir bisher nicht.
00:45:27: Jetzt können wir es und die Möglichkeit will ich geben weil ich eigentlich davon überzeugt bin wenn mir die Menschen bei ihren eigenen Fragen abholen, dass sie dann natürlich auch die Kunst auf ihre Weise besser verstehen können und schlussendlich ja vielleicht auf diese Weise anfangen Kunst zusammen.
00:45:47: Das könnte einer der Effekte sein.
00:45:49: Also mir geht es immer darum, das Feuer für die Kunst zu schüren über möglichst persönliche
00:45:55: Zugänge.".
00:45:57: Ich kann das alles nachvollziehen und ich sehe das durchaus auch.
00:46:01: aber wenn wir hier nur darüber sprechen wie toll das ist und wie wir da neue Möglichkeiten haben dann wäre das Gespräch glaube ich langweilig und ziemlich schnell zu Ende.
00:46:10: und deswegen frage ich kritisch und sie haben eben die Wandtexte erwähnt was häufig sehr gern gesehen ist, dass man sich erst mal mit dem Bild befasst und sich dann mal anschaut, was daneben steht.
00:46:22: Was ist das überhaupt für ein Titel?
00:46:23: Und vielleicht noch einmal zurück zum Bild!
00:46:25: Ich sehe die Problematik, dass das Publikum sich gar nicht mehr intensiv mit der Kunst beschäftigt sondern gleich den QR Code oder über das Bild geht, sich Informationen holt und vor erzählt bekommt ohne selber daran zu gehen und darüber nachzudenken, dass das eine was ich problematisch finde.
00:46:50: Und das andere ist Kunst ist nicht immer eindeutig.
00:46:53: Kunst lebt von unerklärbarem, von zwei Deutlichkeiten, von verschiedenen Meinungen.
00:47:00: Das können sie ja gar nicht alles wiedergeben!
00:47:02: Das kann ein Wandtext auch nicht völlig klar aber den nimmt man anders auf und denkt dann nochmal drüber nach.
00:47:09: wenn jetzt eine KI oder einen lebendig gewordener Franz Marcmi solche Sachen erzählt, dann nehme ich es sehr viel schneller als Wahrheit und analysiere und hinterfrage sehr viel weniger.
00:47:21: Wie gehen Sie damit um?
00:47:24: Das sind sehr berechtigte Fragen natürlich.
00:47:27: Also uns ist das Wichtigste die Beschäftigung mit dem Werk.
00:47:32: vor dem Original stehen hat einen ganz anderen Effekt als jenseits des Originals sozusagen sich mit Kunst zu beschäftigen weil man Ich erlaube mir zu sagen, eine andere Aura eines Werkes eben einfach auch noch mit anderen Sinnen erfasst.
00:47:49: und das genau wollen wir nicht stören.
00:47:51: Das ist auch der Grund dafür dass dieses True Size of Art barrierefrei gedacht ist sprich wie die akustische Ebene überall haben damit die Augen beim Werk bleiben Content trotzdem erfassen kann und eingeladen ist, eben auch weiter zu fragen.
00:48:12: Die Idealkonstellation ist die, die sich schildern.
00:48:14: Man ist erst mal da und lässt sich Gefangen nehmen von dem was man sieht Und dann entstehen die Fragen und an der Stelle setzt sozusagen Dann sei es der One Text, sei es True Size of Art auch ein Daru.
00:48:30: die Fragen entstehen bieten wir Inhalt.
00:48:33: Und Sie haben völlig recht, Wir können nicht alles beantworten und das will auch dieses Tool gar nicht vorgaukeln.
00:48:39: wenn sie nämlich eine Frage stellen, weil einfach nur mal Patou kein Content eingesteißt ist dann wird es Ihnen mitteilen.
00:48:45: dazu liegen mir keine validierten Informationen vor vielleicht eine naheliegende andere Thematik, die aber eingespeist ist und damit sozusagen eine Wendung zu einem Themenbereich was naher an der Frage ist.
00:49:00: Aber die Frage nicht exakt beantwortet und die Möglichkeit auch andere Fragen vorzuschlagen.
00:49:06: Das heißt das was wir tun will nie die Beschäftigung mit dem Werk unterbrechen sondern es will sie unterstützen.
00:49:14: und dass sozusagen auf aktuelle bestmögliche Weise Und ein Stückchen weitergehend noch, wenn wir den Franz-Markt jetzt nehmen, den Sie über unsere Website und die Jetzt-Testenfunktion öffnen.
00:49:27: Dann sind sie nicht im Museum!
00:49:29: Dann können sie nämlich das, was in der Ausstellung Anderenorts gesehen wird.
00:49:33: Sich auch von zu Hause auf dem Sofa sitzen abends erschließen.
00:49:37: Es ist ihnen Künstlerin irgendwo begegnet und Sie haben da die Möglichkeit wirklich jetzt in die Ausstellung, die im asiatischen Raum eben mal nicht so leicht zu besuchen ist trotzdem wahrzunehmen und einzutauchen und ihre ganz persönlichen Besuch da eben auch zu erleben.
00:49:58: dann wiederum noch in der Konstellation das eigene Fragen mit berücksichtigt werden können dabei.
00:50:03: Ich glaube, dass sind einfach Nutzwerte die ergänzend zu dem eigentlichen Kernerlebnis nämlich vor dem Original stehen auch wirklich funktionieren.
00:50:17: Da habe ich tatsächlich meine Zweifel.
00:50:20: Demin zu, das ist sehr, sehr spannend.
00:50:22: Ich habe mich ja auch mit Franz Marc befasst ohne im Museum zu sein.
00:50:25: trotzdem glaube ich nicht oder ich stelle es als Frage halten Sie es wirklich für realistisch?
00:50:31: Das Besucherinnen und Besucher im Museum die die Möglichkeit haben das zu zücken und sich solche Sachen erzählen zu lassen dass sie's nicht tun und sich erst mal mit dem Werk befassen?
00:50:41: ich halte das für unrealistisch.
00:50:47: Ja, also wir haben schon jetzt die Konstellation des Besucher-AudioGuides über ja schon viele Jahre gerne als ergänzendes Element in der Ausstellung wahrnehmen und sie gehen auch gerne mit einer persönlichen Führung durch ein Museum.
00:51:03: Und da sind Sie immer geleitet.
00:51:05: das heißt diese Suche nach Information und Verständnis und nicht allein vor dem Werk stehen.
00:51:12: Die ist eine ich will fast sagen Althergebrachte.
00:51:16: Man wünscht sich Expertise an der Seite.
00:51:20: Und das Abwägen nutzt sich das eine, nämlich wirklich das uneingeschränkt mit dem Werk zu kommunizieren ohne textliche Informationen und eine Barriere – Werk und ich!
00:51:34: Das ist eine Möglichkeit.
00:51:36: aber bei sehr vielen Menschen auch in meinem Umfeld mit denen nicht sozusagen ins Museum gehe entstehen sofort Fragen Ja, ich gehe mit Ihnen und schon beim ersten Bild entsteht diese jene unerwartete Frage.
00:51:49: Und da kommt eigentlich mein Ansatz auch her die Fragen entstehen so und dieses Alleinsein Meditation vor dem Werk im Grunde das ist finde ich was sehr, sehr wertvolles aber es bleibt nicht dastehen.
00:52:03: Das heißt die Rufe nach Information Die ist nicht neu mit dem Einsatz von KI Sondern die gehört zu einem Museumsbesuch für viele Menschen dazu.
00:52:13: sie wollen wissen
00:52:14: Ja.
00:52:14: Und dann entscheiden wir darüber, wie liefern wir dieses Wissen?
00:52:20: Wir liefern es schon lange auch in der Form von Audioguides.
00:52:24: für viele Besucher passen die, für andere passen sie nicht weil sie zu lang sind, weil sie so kompliziert sind, wie auch immer und an diesen Stellen.
00:52:32: Und dasselbe gilt für die Saaltexte.
00:52:34: Die sind ja sehr ausgefeilt und inhaltlich großartig, trotzdem wird nicht jeder damit erreicht.
00:52:40: An dieser Stelle setzt im Grunde nicht ersetzend sondern ergänzend True-Size of Art an, damit wir eine stärkere Individualisierung haben, damit von Hundert Besuchern sich möglichst hundert angesprochen fühlen können und nicht ein Teil sowieso über die Sprachedene etwa oder die Textlänge oder die Schwerpunktsetzung des Inhaltes nicht erreicht werden kann.
00:53:05: Also diese Gefahr, dass Informationen über Köpfe hinweggehen kann zu reduzieren steckt darin.
00:53:11: und es geht noch ein Stückchen weiter denn das was KI auch kann ist ja in vielen, vielen Sprachen zu sprechen.
00:53:18: Das heißt wir speisen zwar Texte in Deutsch und Englisch ein so dass die Texte die einem sofort aufgerufen werden im deutschsprachigen Raum, will ich mal sagen auf Deutsch und auf Englisch.
00:53:30: Und damit für ein internationales Publikum zugänglich bin.
00:53:33: Aber sobald ich in den Checkbot hineingehe, kann meine Fragen in allen Sprachen der Welt stellen.
00:53:40: Ich kriege die Antworten in allen sprachen!
00:53:44: Und ich kann Sie mir sogar anhören, sehr schön.
00:53:46: Ich war gerade auf der Positions der Artmesse in Berlin zu einem Talk.
00:53:50: Da hatten wir einen japanischen Besucher bei dem Talk, der anschließend zu mir kam und mir berichtete, dass es also auch ein ganz flüstersches Japanisch ist und exzellente Antworten auf Japanisch.
00:54:03: Das ist im Grunde das was wir uns ja auch wünschen.
00:54:06: Wir wünscht uns Individualisierung und das heißt auch jemand aus ganz anderen Regionen der Welt in seiner eigenen Sprache sich über ein Thema unterhalten und muss nicht zwingend schon gute Landessprachkenntnisse oder Englischkenntnisse mitbringen.
00:54:23: Und damit, meine ich, öffnen wir eben einfach auch nochmal für Menschen die wir vorhin nicht erreichen konnten und das steckt dahinter möglichst viel Teilhabe zu schaffen.
00:54:36: Fließen denn diese vielen Fragen?
00:54:39: kommen von Menschen aus der ganzen Welt, fließen die ein in die Analyse was Menschen bei Kunst interessiert heutzutage.
00:54:49: Welche Fragen hauptsächlich gestellt werden oder ja in welche Richtung die Gedanken so gehen?
00:54:55: wird das genommen um die KI weiter zu füttern?
00:54:59: Das ist jetzt ein sehr spannendes Phänomen auch für uns.
00:55:02: Das Tool ist am dreißigsten Juli gelounscht, das heißt wir kriegen jetzt die ersten Überblicke.
00:55:08: Sie wissen Wir haben Datenschutz zu berücksichtigen.
00:55:11: Wir haben EU AI Act Vorgaben zur Berücksichtigung.
00:55:14: damit haben wir uns sehr intensiver auseinandergesetzt so dass das alles wasserdicht ist hierbei und es bedeutet Dass wir tatsächlich sehen können welche Fragen gestellt werden.
00:55:25: wir können aber nicht sehen wer sie stellt zu einer bestimmten Person, aber wir sehen welche Fragen eben einfach gestellt werden und wir können die tatsächlich auswerten.
00:55:36: Und wir kommen dadurch Informationen zu den Themenbereichen, die wirklich oben aufliegen im Besucherinteresse.
00:55:43: Gibt es da schon?
00:55:43: Haben Sie da schon Informationen was Menschen heutzutage ganz besonders interessiert ist?
00:55:48: das?
00:55:48: sind da Sachen dabei wenn die Antwort ja sein sollte, die sie überrascht haben.
00:55:54: Also, bisher haben wir das erst mal versammelt und erwerten sozusagen auch die Intensität der Nutzung aus.
00:56:01: Die ist sehr erfreulich hoch.
00:56:05: Wir haben konkret an drei vier Stellen Rückmeldungen bekommen.
00:56:10: zu Inhalten Das habe ich aber schon gesagt da haben wir ergänzt Und diese inhaltliche Auswertung zum Ergänzen sozusagen auch weiterer Themen- und Besucherinteressen.
00:56:23: Urlaubszeit auch im August-September vertagt auf den Monat Oktober.
00:56:29: Das heißt, da können Sie mich gerne als Ball zu befragen aber im Moment bin ich selber dann noch sehr neugierig wie das ausgeht.
00:56:37: Das wäre ganz spannend!
00:56:38: Vielleicht müssen wir uns darüber nochmal unterhalten.
00:56:44: Ich habe noch eine Frage generell zu... zu den Möglichkeiten von KI und so weiter.
00:56:51: Mich beschäftigt auch in meiner Kunst sehr stark dieses Thema der der Langsamkeit.
00:56:56: Ich glaube, dass wir ganz vieles nicht wahrnehmen.
00:57:00: ich will auch gar nicht sagen nicht mehr wahrnehmen.
00:57:02: Ich habe keine Ahnung ob das früher anders war aber wir haben eine unfassbare Geschwindigkeit und sie sagten ja auch vorhin die Bücher haben sich verändert die Texte werden kürzer und ich frage mich ob so ein Tool nicht dazu beiträgt dass dieses schnell schnell schnell konsumieren sich schnell seine Fragen beantworten lassen weiter weiter weiter.
00:57:20: ob das nicht mit in diese Kerbehaut
00:57:24: Das ist eine Frage, die ich nicht wirklich beantworten kann.
00:57:27: Das kann so sein, das kann aber auch den umgekehrten Effekt haben sich nämlich mit einer Sache intensiver zu beschäftigen.
00:57:34: Reinzugehen weil man eine Frage stellt, weil eine zweite daraus folgt, die spannend ist, weil man in der Form von Dialog hinein kommt und in die Tiefe hineingeht.
00:57:46: Und weil man selber steuert, auf welchem Sprachlevel es selbst angesprochen ist im Grunde auch von der Form der Kommunikation.
00:57:56: Das ist ein Phänomen was wir beim Nutzen dieser selber ausprobieren unseres eigenen Tools festgestellt haben.
00:58:05: Es ist schon verlockend weiter in die Kommunikation hineinzugehen und manches Thema will man dann einfach doch genauer wissen.
00:58:14: Das heißt, wenn ich mir das vorstelle dass wir im Grunde die Möglichkeit geben nach dem Museums besucht sich damit ja auch weiter zu beschäftigen und die eine oder andere Frage die im Nachgang einer Ausstellung bei vielen Menschen ja kommt da noch beantworten können Dann würde ich eigentlich das umgekehrte Phänomen stärker ausgeprägt sehen.
00:58:38: Schlussendlich.
00:58:40: Wir sind so beschleunigt, wir haben so einen massiven Informationsüberhang auch gegenüber dem was wir wirklich aufnehmen können.
00:58:49: da sehe ich eigentlich hier den umgekehrten Ansatz im Vordergrund nämlich Information zu selektieren anders als im Netz über eine öffentliche KI.
00:59:00: natürliche Informationen zu Franz Marc aus spuckt selektiere ich hier und begrenze, und lasse eben nicht alles zu.
00:59:09: Und Informationsselektion ist aus meiner Sicht heute eine ganz große Qualität.
00:59:16: ja weil wir wirklich wissen hier können wir uns daran halten.
00:59:20: Wir weisen etwa unter unseren Antworten auch überall aus, aus welchen der eingeschweißten Texte die Informationen stammen.
00:59:28: So dass potenziell überall nachvollzogen werden kann wo die Information herstammt.
00:59:34: das gehört für mich dazu eine Verlässlichkeit herzustellen und eigentlich ne Entschleunigung in dem ich wirklich mit einer Materie befasse.
00:59:45: Das ist ein schöner Gedanke der mir bei der Vorbereitung nicht gekommen ist, aber ich sehe das sofort.
00:59:52: Natürlich bin auch ich immer tiefer eingetaucht in Dinge die ich vorher nicht so vorhatte.
00:59:57: Das ist ein schöner Gedanke!
01:00:00: Den nehme ich gerne an.
01:00:05: Bevor wir ganz zum Schluss kommen... ...das ist ja ein Podcast, bei dem viele Künstlerinnen und Künstlern zugehören.
01:00:12: was haben wir denn von ihrer Anwendung?
01:00:16: Also Künstlerinnen und Künstlern haben so unterschiedlich, sie sind teilweise ganz ähnlich gelagerte Probleme.
01:00:22: Könnte ich davon ausgehen dass in den zukünftigen Anwendungen die Sie habe oder die zukünstigen Künstlerin und Kündler die Sie in true size of art sprechen lassen?
01:00:33: Oder befragen lassen das sich denen ganz konkrete Fragen stellen kann zu meinen Problemen?
01:00:39: wenn meine Frage jetzt verständlich formuliert war
01:00:42: Ich will Zur Sicherheit, damit ich das richtige Beantworte zurückgefragt.
01:00:46: Sie wollen ihre künstlerischen Themen sozusagen den Künstlern die in true size of art präsent sind stellen richtig?
01:00:54: Also in Austausch zu künstlerschen Grundfragestellungen gehen?
01:00:59: Ja also ich.
01:01:00: zum Beispiel Der Atelier Talk Podcast ist dadurch entstanden, dass in Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern ich ganz oft solche Aussagen bekommen habe wie Ich hab immer wieder kreative Blockaden.
01:01:13: Ich habe keine Ideen.
01:01:14: Ich bleibe stecken in Arbeiten die ich angefangen habe.
01:01:17: Ich bin wahrscheinlich keine richtige Künstlerin oder mir liegt es überhaupt nicht mich zu vermarkten.
01:01:24: Ich komme überhaupt nicht raus.
01:01:26: Ich glaube ich sollte das alles lassen.
01:01:28: Das sind Probleme die haben Künstlers Jahren schon gehabt, dass sie nicht wussten wie sich hier oder da weiterkommen.
01:01:34: Solche allgemein gültigen Dinge und aus diesem Wunsch zu zeigen auch wenn du eine kreative Blockade gerade hast!
01:01:42: Auch wenn du mit deinem Kunstwerk grade nicht weiterkommst heißt es noch lange nicht das du keine Künstlerin bist.
01:01:47: Aus dem Wunsch ist dieser Podcast entstanden einfach um durch Gespräche zu zeigen.
01:01:53: Es gibt immer wieder die gleichen Probleme, die man individuell löst und die auch individuell auftreten.
01:01:59: Und ich überlege gerade ob sich diese Probleme auf Franz Marc – und wer auch immer da noch kommen kann – übertragen kann?
01:02:06: Dass ich sage hey wie bist du damals mit kreativen Blockaden umgegangen!
01:02:09: Aber das ist dann schon wieder schwierig weil dass ja dann wieder sehr individuelle Dinge sind, die sie vielleicht in ihrer Datenbank nicht validiert reinfüttern konnten oder...
01:02:21: Das ist genau der Punkt.
01:02:22: Also das kann natürlich möglich sein, wenn sich jemand mit diesen Fragestellungen beschäftigt hat.
01:02:28: Wenn es Briefe und Austausch mit anderen Künstlerkolleginnen gibt zu dem Thema... habe gerade eben eine künstlerische Blockade, ich bin in der Sackkasse geraten.
01:02:39: Wie geht es dir?
01:02:40: Wie komme ich raus?
01:02:42: also wenn solche Themen tatsächlich in den Quellen stecken dann kann man sich darüber auch unterhalten.
01:02:49: und wie spannend sie wie ich.
01:02:51: wir können ja nach unserem Gespräch einfach mal schauen was sagt Franz Marc dazu oder wer immer das jetzt hört.
01:02:57: Ich kann es beim besten Willen nicht sagen was da jetzt die Antwort sein könnte.
01:03:01: aber die psychologisch Dimension, die steht nicht im Hinblick auf das Künstlersein im Vordergrund sondern die Informationsebene zu Leben und Werk.
01:03:14: heißt konkret, wenn ein Künstler sich intensiv mit diesen Grundfragen die sie da schildern beschäftigt hat dann wird man dazu auch Fragen stellen können.
01:03:23: Wenn er aber selbst sicher durchs Leben gegangen ist und stringent seinen künstlerischen Weg verfolgt hat oder sich zumindest über die Zweifel nicht geäußert hat Dann werden wir darum einfach nicht wissen und dann wird dieser Gesprächsempuls in der Sackgasse laufen.
01:03:40: Sprich ich denke das lässt sich nicht so pauschal sagen.
01:03:45: Was aber interessant ist, denke ich für Sie und Ihre Kolleginnen, die Nutzung an sich also das Two-Size of Art den Namen habe ich gewählt weil ich wirklich deutlich machen könnte möchte auch dass es ein Ort für alle Kunst für alle Zeiten für alle Gattungen für alle Menschen.
01:04:08: Das steckt dahinter, das heißt eine bevorstehende Ausstellung.
01:04:11: vielleicht reichen die Mitte nicht für ein Katalog.
01:04:13: Es gibt aber über die Vorbereitung von Websites oder vorherigen Veranstaltungen Informationen zu ihnen als Künstlerinnen, die ausstellen.
01:04:25: Das bildet sozusagen die Basis einer solchen Nutzung und ich öffne sozusagen damit die Arme um zu sagen true size of art.
01:04:34: meine Vision ist das zu füllen mit sehr vielen Einzelprojekten, die eben in den weiteren kulturellen Kontext gehören.
01:04:45: wir arbeiten auch in unserem Verlagsprogramm an historischen Themen.
01:04:50: Das möchten wir auch bei True Size of Art machen, also diese ganze Breite dessen was uns auf künstlerischer und kultureller Ebene interessiert.
01:04:58: das hat hier seinen Ort.
01:05:00: Und ich freue mich über Menschen die mich kontaktieren weil sie diese Form der Vermittlung spannend und innovativ finden und einfach experimentierfreudig sind so wie ich es bin.
01:05:11: Das heißt also die nächsten Steps gemeinsam zu gehen da bin ich ganz aufgeschlossen.
01:05:18: Sie haben nebenbei meine eigentlich letzte Frage für diesen Podcast, für dieses Gespräch beantwortet.
01:05:23: Ich wollte gerne wissen wo True Size of Art herkommt und ob es ein KI-generierter Titel ist.
01:05:29: aber es von Ihnen haben sie eben nebenbei gesagt
01:05:31: Ja ganz konkret können Sie in unserem Programm feststellen dass wir eine Publikation haben vor zwei Jahren meine ich war zweieinhalb Jahre erschienen.
01:05:40: Ja, sagen wir mal Anfang zwanzig, fünfundzwanzig ist vielleicht auch ein bisschen jüngeren Datus.
01:05:46: Datums true size of Africa und dieser Titel.
01:05:51: es finde ich sehr gut gewählt um eben diesen Blick auf den afrikanischen Content Entschuldigung den africanischem Kontinent zu werfen.
01:06:02: Und da abgeleitet ist tatsächlich der Titel für unser KI basiertes Tool Allumfassende, was darin steckt.
01:06:12: Da findet sich darin sehr gut wieder.
01:06:14: da geht es nicht nur um die ganze Breite der Kunst, da geht das eben auch darum dass wir alles in allen Sprachen kommunizieren können, dass wer auf allen sprachlichen Leveln kommuniziert kann, dass es schlicht alle Generationen erreichen kann.
01:06:27: ich finde da kommt sehr vieles diese all-in one Lösung die dieses true size of art darstellt zum Ausdruck und damit empfinde ich das als sehr treffend.
01:06:40: Dann brauche ich eine andere Frage zum Schluss und wir sprechen über KI, da kann man nicht in großen Zeiträumen denken.
01:06:47: Normalerweise würde ich sagen wo sehen Sie das Tool?
01:06:50: Wo sehen sie den Verlag?
01:06:51: Wo seh'n Sie die Entwicklung in zehn Jahren?
01:06:53: Wir gehen mal auf fünf Jahre!
01:06:55: Wenn alles richtig toll läuft was stellen Sie sich vor?
01:06:58: Was würden Sie sich wünschen?
01:07:00: Also ich wünsche mir dass wir im Buchbereich genau das weiter tun, was wir tun und exzellente Kunstbücher auf Papier mit ihrer wunderbaren Haptik herausbringen, immer wieder zu neuen Themen und in neuen Erscheinungsbildern.
01:07:19: Und ich glaube daran, dass das eine hohe Relevanz hat.
01:07:25: Ich wünsche mir parallel dazu True Size of Art sich entwickelt mal weil ein neuer Katalog erscheint der auch in der Ausstellung auf unserer Website, in dieser Form zugänglich gemacht werden kann und soll mal ohne Publikation für sich stehend.
01:07:48: Und im Ganzen aber dieses Still-True Size of Art nach und nach rundend mit Inhalten weiter ausfüllend.
01:07:56: Das finde ich eine sehr schöne Vorstellung und das ist so auch der Kernansatz hier meines Tunes.
01:08:03: Ich möchte einfach gerne alle Generationen auch zukünftige mit der Breite der Kunst erreichen kann?
01:08:10: Ja, das kann ich mir tatsächlich vorstellen.
01:08:15: Also Sie hatten in Ihrer Antwort kurz gesagt, sie wünschen sich dass das Buch weiter besteht.
01:08:19: Dass es genauso die Wichtigkeit behält und das kann mich mir tatsächlich nicht anders vorstellen!
01:08:25: Ich glaube nicht, dass so etwas was wir jetzt haben mit KI und Augmented Reality... Das Buch verdrängen wird.
01:08:33: Von daher glaube ich auch, dass das eine ganz spannende Ergänzung ist und ich werde das beobachten.
01:08:40: Wissen Sie schon, wehen sie als nächstes aufnehmen werden in Two-Size Vault?
01:08:45: Ich kann darüber jetzt tatsächlich noch gar nicht sprechen.
01:08:48: Ich kann nur sagen es geht in eine historische Richtung und nicht eine künstlermonographischer.
01:08:54: Wir sind ja hier gar nicht nur auf eine Person oder viele Personen sozusagen Künstler konkret ausgerichtet, sondern es eignet sich genauso für breitere Themenstellungen.
01:09:06: Und da bin ich sehr selber schon sehr gespannt, denn auch unseren Entwicklungsmöglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt.
01:09:16: wir haben viel größere Handlungsspielräume als wie Sie selbst vielleicht noch denken können und ich nehme zum Beispiel Ihre Inspiration jetzt auch mit das Künstlern sozusagen über ihre eigenen Schaffensthemen, vielleicht sich auf dieser Ebene austauschen möchten mit.
01:09:35: Das ist einfach auch eine inhaltliche Ausrichtung, auf die ich noch gar nicht gekommen bin, wenn sie mir jetzt als Ball zugespielt haben den ich auffange und das ist aus meiner Sicht die große Chance dass wir gemeinsam weiter denken, was wir jetzt als Chancen haben.
01:09:52: KI ist etabliert aber doch auch noch neu und ich glaube wir schöpfen noch nicht aus, was in der Kombination einerseits von Sicherheit also urheberrechtlich sauberem Verhalten beispielsweise das steckt ja auch bei dieser Abgrenzung des inhaltlichen Rahmens dahinter und andererseits technischen Möglichkeiten eben auf eine sehr solide Basis stellen können.
01:10:17: Und da sind Wachstumsmöglichkeiten.
01:10:21: Sehr, sehr spannend!
01:10:22: Vielen Dank.
01:10:23: Gibt es etwas was wir noch nennen sollten?
01:10:26: Die Webseite haben Sie genannt.
01:10:28: das kommt auch alles in die Show Notes.
01:10:30: der Herma Verlag kommt natürlich in die show notes.
01:10:33: gibt es noch eine info die wir hier noch weiter geben müssen?
01:10:36: Wir kommen jetzt nichts im Sinn.
01:10:38: ich finde wir haben von sehr vielen Perspektiven auf das Thema geschaut und wenn Fragen entstehen sind wir erreichbar
01:10:47: Das haben Sie vorhin schon gesagt, Fragen entstehen immer.
01:10:49: Die kommen bestimmt!
01:10:50: Ich danke Ihnen ganz herzlich für dieses wirklich interessante Gespräch.
01:10:54: Danke Frau Ludolf.
01:10:55: Ich danke ihn auch sehr herzlich.
01:10:58: Tja, spannendes Thema oder?
01:11:01: Also ich sehe all die Vorteile und ich sehe auch das es Spaß macht so eine Anwendung zu benutzen.
01:11:06: wie cool wäre's mit einem Künstler oder einer Künstlerin zu schnacken, die ich mag und der ich schon längst am liebsten tausend Fragen hätte stellen wollen.
01:11:15: Und was mich auch total überzeugt, ich selbst bin wirklich ein sehr neugieriger Mensch.
01:11:21: Ich habe also im Nu einen halbes Dutzend Fragen und wenn ich tiefer einsteige dann kommen immer mehr dazu und so ein Tool gibt mir plötzlich die Möglichkeit diese Fragen beantwortet zu bekommen.
01:11:32: das ist schon toll aber vielleicht lohnt sich ja.
01:11:35: ganz zum Schluss doch noch ein kleiner Perspektivwechsel.
01:11:39: Aber bevor ich den mache hier eine kurze Nachricht vom Unterstützer dieses Podcasts.
01:11:45: Dieser Podcast wird unterstützt von Manuel Koch und seinem Salon Schinkelplatz.
01:11:50: Das Kunst auf dem Kunstmarkt als Investment gehandhabt wird, das ist erst einmal nichts Neues!
01:11:55: Aber wenn man es richtig macht geht es dabei um sehr viel mehr als allein Geld.
01:11:59: Denn die schönste Rendite ist die Freude an der Kunst – das sagt Manuel Koch als Kunstsammler, Kunstkenner- und Finanzexperte.
01:12:08: Und diese Freude von der spricht ist ja eigentlich dreifach.
01:12:11: Zum einen entsteht sie aus dem Wissen, dass du mit dem Kauf von Kunst Künstlerinnen und Künstlern unterstützt – und ihnen Wertschätzung schenkst!
01:12:19: Für mich persönlich als Künstlerin ist das erstmal mega wichtig, denn die Verkäufe helfen uns ja, die Kunst zu machen, die wir machen möchten.
01:12:27: Punkt zwei ganz klar Du hast die Freude an einem neuen Kunstwerk, das deinen Alltag verschönert und bereichert.
01:12:34: Und apropos Bereichern, Punkt drei.
01:12:36: Durch das Kaufen von Kunst kannst du durchaus auch mal ein richtig gutes Investment tätigen.
01:12:42: Infos zu Manuel's Veranstaltung und Einblicke in seine Sammlung im Salon Schinkelplatz findest Du auf der Webseite www.salonschinkelplatz.de und Folge Manuel Koch auch auf seinem Instagram-Kanal Kunst Investments.
01:12:57: Alle Links findest du in den Shownotes.
01:13:01: Also nochmal, ich hatte eben gesagt dass mich das alles ja auch begeistert aber dass sich zum Schluss noch mal einen kleinen Perspektivwechsel anregen möchte.
01:13:09: Stell dir doch mal vor ganz konkret was wäre denn wenn nicht Franz Marc und seine Kunst sondern unsere eigene Kunst auf diese Weise vorgestellt werden würde?
01:13:20: Fühl doch mal wirklich tief in dich rein.
01:13:22: wie
01:13:23: fühlt sich das an wenn Menschen oder eine KI mit dir und deiner Kunst kommunizieren Wenn sie Dinge sagen, die vielleicht nicht bis ins letzte Mühe mit dem übereinstimmen was du sagen würdest.
01:13:36: Wäre das klasse?
01:13:37: wäre das angenehm weil du ja viele Menschen erreichen würdest?
01:13:41: Weil sicherlich auch Interpretationen die ganz spannend sein können vielleicht auf den Tisch kommen.
01:13:46: oder würde dir das vielleicht in letzten Nervrauben eben weil es ja eben sein kann dass es nicht bis ans letzte müh so ist wie du es antworten würdest.
01:13:57: Andererseits würden echt viele mit deiner Kunst in den Austausch gehen können und es würde vielleicht sogar Menschen erreichen, die sich sonst eher nicht so intensiv damit auseinandersetzen würden.
01:14:08: Wenn du mehr wissen möchtest über True Size of Art dann findest du den Hirmer Verlag unter www.hirmerverlag.de.
01:14:19: Beides in eins durchgeschrieben.
01:14:21: Außerdem ist der Hürmer Verlag mit True Size of Art bei der Frankfurter Buchmesse, die jetzt ganz bald beginnt.
01:14:27: Für Privatbesucher ist sie vom neunten bis elften Oktober zugänglich und dann auch noch im Oktober bei der Art Muck also der internationalen Kunstmesse München, die am dreihundzwanzigsten Oktober beginnt und bis zum zwanzigste Oktober geht!
01:14:45: Den Atelier Talk Podcast findest du unter atelier-talk.com und bei Instagram unter AtelierTalk.podcast.
01:14:54: Sämtliche Links, alles findest du auch in den Shownotes!
01:14:58: Du unterstützt mich vermutlich mehr als du dir überhaupt vorstellen kannst wenn du den Podcast abonnierst und ihm fünf Sterne schenkst – bei Spotify oder bei Apple Podcasts oder wo immer du Atelier Talk hörst.
01:15:12: Und wenn du dem Podcast bei Instagram folgst, dann sehen das auch andere und auch so was hilft mir.
01:15:17: Wie schon oft gesagt ich verdiene nichts mit diesem
01:15:20: Podcast!
01:15:21: Du hilfst mir dadurch einfach nur weil der Podcast dann sichtbarer wird.
01:15:26: Danke dafür und danke dass du heute wieder dabei warst.
01:15:29: Liebe Frau Ludolf auch Ihnen vielen Dank für dieses offene und wirklich spannende Gespräch.
01:15:39: Die in Episode Sekunde, ich muss nachgucken.
01:15:42: Hundert acht zu Gast war bei mir mit einem superinteressanten Thema und zwar sprich sie über die Kraft der inneren Einstellung was ganz viel auch mit Selbstvermarktung usw.
01:15:52: zu tun hat.
01:15:53: Und Annen hat die Verbindung zu Frau Ludolf hergestellt.
01:15:57: Danke lieber an.
01:15:57: das war eine ganz tolle Anregung.
01:16:01: Damit verabschiede ich mich für heute.
01:16:02: Mein Name ist Stephanie Köhlmann Ich bin Künstlerin und ich freue mich wenn du beim nächsten Mal wieder dabei bist
01:16:09: Tschüss!